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Sichtweisen. Elisabeth: neues Kunstwerk im Foyer der Predigerkirche

Im Rahmen des 800. Hochzeitsjubiläums der Elisabeth von Thüringen wird im Foyer der Predigerkirche des Thüringer Museums Eisenach jeweils im monatlichen Wechsel ein Kunstwerk mit Bezug zu Elisabeth ausgestellt. Im Projekt „Sichtweisen. Elisabeth“ wirken neun Künstler*innen mit. Die Auseinandersetzung mit dem Jubiläumsthema lässt Raum für persönliche Sichtweisen und Interpretationen, die in verschiedenen künstlerischen Techniken umgesetzt werden.

Vom 19. Januar bis 27. Februar 2022 wird ein Werk der Eisenacher Malerin Friederike Bartsch mit dem Titel „Elisabeth. fragmentiert“ im Foyer der Predigerkirche zu sehen sein. In ihrem Werk setzt sich die Künstlerin eindrucksvoll mit dem facettenreichen Leben der Elisabeth von Thüringen auseinander.

Rätselhafte Heilige

Meine Begegnung mit Elisabeth reicht von einer tiefen Irritation und Bewunderung hin zum Begreifen eines Wesens, das sich nie genug war. Für eine Mutter sind einige ihrer Entscheidungen rätselhaft, aber vielleicht liegt auch darin die Faszination, verbunden mit ihrem tiefen Glauben, der sie über alle Demütigungen hinweg trägt. Vielleicht war sie in ihrer großen Sehnsucht nach Gottesnähe schon mit einem Fuß in einer anderen Welt, so die Künstlerin.

Die Künstlerin

Friederike Bartsch, geboren 1982 in Eisenach, war schon während ihrer Schulzeit aktives Mitglied in der Eisenacher Zeichenschule. Während Ihres Studiums und der Ausbildung zur Physiotherapeutin belegte sie Malkurse in Berlin, Leipzig und auf Burg Giebichenstein in Halle. Neben verschiedenen Auftragsarbeiten stellte sie ihre Werke unter anderem im Schloss Wilhelmsthal aus. Die Künstlerin widmet sich bis heute vorrangig der Aktmalerei. Das ausgestellte Werk in Öl auf Leinwand und Linoldruck entstand 2021.

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