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Sogar der Direktor öffnete sein Büro

Den vielen Besuchern der drei Häuser des «Ernst-Abbe-Gymnasiums» in Eisenach boten sich am Samstag nur offenen Türen. Mit stolz zeigten die Gymnasiasten was sie in den Projekttagen gemacht haben. Dies geschah mit Unterstützung der Lehrer oder auch in eigener Regie. Alle Bereiche der Schule wurden einbezogen. So gab es Experimente in Chemie und Physik, Theaterstücke und ein Kabarett, Ausstellungen und viele Arbeiten der Schüler. Vorgestellt wurde die Computertechnik der Schule, eine Russische Teestube wurde eingerichtet, gezeigt wie kreativ geschrieben werden kann. Ein Europaprojekt stellte man vor. Viel Beachtung fand schon in den Projekttagen das Thema: Wer hat das Zeug zum Unternehmer? Die Schüler arbeiteten dabei eng mit der Uni Jena zusammen. In Chemie machten Lehrer Freimut Umlauf und seine Schülern gar eine DNA-Analyse, eine beachtliche Leistung für eine Schule. In der Fotografie wurden besondere Ansichten Eisenachs vorgestellt. Großplastiken und Mode waren zu sehen. Computerfreaks der Schule hatten ein besonderes Projekt. Sie sollten Computertechnik transparent und leise machen. Dabei wurden verschiedenste Kühlmethoden, wie eine Wasserkühlung, vorgestellt, durchsichtige Gehäuse gebaut und ein Rechner verschwand gar in einem Koffer.
Die Schulsanitäter stellten sich vor und die Schülerlotsen waren im Einsatz.
962 Schüler zählt das traditionsreiche Gymnasium in dem Ernst Abbe einst lernte. Noch heute gibt es Zeugnisse und Arbeiten des großen Physikers in der Schule. Und betrachtet man das Direktorenzimmer, so fühlt man sich in Abbes-Zeit zurückversetzt.
Auszeichnungen wurden ebenfalls übergeben. Christina Tuscher (12. Klasse) belegte den 1. Platz im Sprachenwettbewerb griechisch. Zur Physikolympiade Eisenach/Wartburgkreis holten sich Martin Schiele den 1. Platz in der 2. Stufe, Klasse 12, Benjamin Boelter wurde 3.
Viele zukünftige Schüler kamen mit ihren Eltern, um sich über das Gymnasium zu informieren. Die Schüler zeigten ihnen nicht ohne Stolz, was sie in ihrer Schule so alles machen und darüber ist auch der Schuldirektor Lorenz froh.

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