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Stadtgast verabschiedet

Oberbürgermeister Gerhard Schneider verabschiedete in der vergangenen Woche Eisenachs Stadtgast Prof Johannes Heisig. Über vier Monate wirkte der Maler und Grafiker aus Berlin in Eisenach.
Er war nach dem Stadtfotografen, Günter Bersch, der zweite Eisenacher Stadtgast.
Heisig hatte sein Atelier in der Predigerkirche eingerichtet. Dort wird auch im Juli/August 2005 die Ausstellung von Prof. Heisig stattfinden, die dann die Ergebnisse seiner «Eisenacher Zeit» zeigen wird.
«Es war die intensivste Arbeitszeit für mich und es hat mir gut getan», so Heisigs erstes Fazit als Stadtgast. Für Oberbürgermeister Gerhard Schneider war es «eine Bereicherung für unsere Stadt» und er dankte dem Stadtgast für sein Wirken.
Angetan hat dem Stadtoberhaupt ein großformatiges Bild mit einem Blick vom großen Turm der Wartburg auf Eisenach.
Dieses Bild entstand erst in den letzten Tagen. Der Burghautptmann sollte den Stadtgast gefragt haben, wann er mal auf die Wartburg käme, dies tat Heisig sechs Tage vor Abschluss seines Eisenacher Wirkens. Der Blick vom großen Turm hatte es ihn angetan, und er malte das Bild 120 x 160 cm bei Wind und Wetter auf dem Turm. Spektakulär war dann der Transport des Bildes nach unten, es passte nicht durch den engen Treppenaufgang. So wurde das Kunstwerk mit einem Seil am Turm herabgelassen. Eine nicht alltägliche Aktion.
Auch die Schnitzplastiken hatten Johannes Heisig interessiert und in seinem Wirken über der Sammlung in der Predigerkirche geprägt.
Erste Bilder konnte man zur Verabschiedung im Atelier sehen. Man wird nun bis zum Sommer 2005 warten müssen. Laut Kulturamtsleiter Reinhard Lorenz ist die Eröffnung der Ausstellung für den 25. Juni 2005 geplant.
Bis dahin werde in der Predigerkirche einiges an baulichen Maßnahmen geschehen.

Rainer Beichler |

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