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Stimmungsvoller Auftakt zum 9. Hopfenfest

Die Hainich-Musikanten sorgten am Freitag für einen stimmungsvollen Auftakt des 9. Eisenacher Hopfens. Oberbürgermeister Gerhard Schneider steckte das Fass an. Diesmal blieben alle trocken. Und so hieß es gegen 20 Uhr: «Angezapft ist´s».
Schon hier merkte man, dass eine Sportverletzung dem OB zu schaffen machte. Heute früh musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Angaben habe er sich an der Achillessehne verletzt. Die Verletzung zog er sich bei einem Fußballspiel Innenministerium gegen Städtetag in Erfurt zu. Gute Besserung!
Höhepunkt des Abends war dann die Vorstellung der Hopfenmädchen. Um das Amt der Königin bewarben sich Franziska Spör, Manuela Henterich, Steffi Kulczynski, Evelyn Braun und Michaela Lesser.
Die Wahl nahm diesmal eine Jury vor. Dazu zählten neun Besucher des Hopfens, der Bürgermeister, Vertreter von Vereinen und ehemalige Hopfenköniginnen.
Die amtierende Königin Beate Köth gab «einen Bericht zu ihrer Tätigkeit». Dabei musste festgestellt werden, dass von Seiten der Stadt wenig mit der Hopfenkönigin gearbeitet wurde. Andere Städte rissen sich um die Königin, so die Kulturamtsleiter von Meiningen und Suhl.
Leichte Fragen waren als Prüfung von den Damen zu beantworten. So erfuhr man, dass die Brauerei seit 1828 existiert, das Bier aus Hopfen, Wasser und Malz gebraut wird und auch die Marken aus der Eisenacher Brauerei wurden vorgestellt.
Nach Wünschen für die Stadt befragt, antwortete Evelyn Braun: «Wieder Wasser im Freibad» und Michaela Lesser erzählte, wie sie Kandidatin wurde: «Unser Egon (ein Wirt aus Etterwinden), schmiss sich förmlich vor mein Auto und drängte mich zur Bewerbung».
Die Jury stimmte ab und bis heute 9.30 Uhr blieb die Urne verschlossen, erst dann sollte ausgezählt werden.

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