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Trotz Corona positive Jahresbilanz im Automobilmuseum

Das Pandemie-Jahr 2010 war das schwierigste in der bisherigen Betreibung des Automobilmuseums durch die Stiftung Automobile Welt Eisenach. Aber trotz 135 Schließtage und Einnahmeverlusten von ca. 70.000 € konnten 27.525 Besucher gezählt werden und damit lag die Gästezahl doch noch auf 70% gegenüber dem Vorjahr 2019. Durch die Hilfszuschüsse von Bund und Land und die Übernahme des Kurzarbeitergeldes durch die Agentur für Arbeit konnte das Geschäftsjahr noch fast mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden.

Während trotzdem die Erweiterung der Konstruktionsausstellung und die Sonderausstellung „Eisenacher Kombis – Die Autos mit der großen Klappe“ realisiert werden konnte, fielen im Jahr 2020 pandemiebedingt alle Großveranstaltungen aus. So auch die vorgesehene eigene Veranstaltung zur Geschichte der Fahrzeugelektrik-Industrie der Region, mit der auch die neue Dauerausstellung im Treppenhauseröffnet werden sollte. Erschwerend kommt hinzu, dass sich durch die durch Corona bedingte Nachfrage nach Plexiglas sich die geplanten Vitrinen massiv verteuert haben.

Optimistisch blickt Museumsleiter Matthias Doht in die Zukunft und hofft nicht nur die ausgefallenen Veranstaltungen im Jahr 2021 nachzuholen, sondern auch im April mit dem legendären Startklar-treffen wieder das Haus eröffnen zu können.

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