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Vom Volksempfänger zum Stern-Radio

Die numehr 31. Sendung der „Eisenacher Kaffeezeit“, ein Beitrag der Seniorenredaktion des Wartburg-Radios, hat die Geschichte des deutschen Hörfunks zum Thema. Hans-Georg Pohl und Elke Ziegler widmen sich der Geburtsstunde des deutschen Radios, die am 29. Oktober 1923 mit den Worten „Hier ist Berlin Foxhaus“ begann und zum Auftakt einen Foxtrott sendete. Schnell schritt die Technik voran, ehe ab 1931 die Nationalsozialisten das Radio als wichtigsten Propagandainstrument übernahmen. Ein billiges Radio, der so genannte Volksempfänger, stand bald in jedem Haushalt, vom Volk bald Göbbelsschnauze genannt, da der damalige Reichspropagandaminister sich dieses Instruments lautstark bediente.

Jedoch war mit einigem Glück und unter umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen auch der englische Sender BBC zu hören, der in deutscher Sprache u.a. über geplante Bombenangriffe die Menschen informierte und ihnen in Bezug auf einen Sieg jegliche Illussion nahm.

In der DDR nahm das „Stern-Radio“ in verschiedenen Standorten die Produktion auf und brachte neben vielen anderen Modellen auch bald ein Transistorradio auf den Markt, von den jungen Leuten heiß begehrt, wenn auch nicht ganz billig. Natürlich wird auch in kurzen Daten die Geschichte unseres Regionalsenders in Erinnerung gebracht.

Die beiden Moderatoren haben beliebte Schlager der 30er, 40er und 50er Jahre aus der „Versenkung“ geholt. So sind u.a. Heinz Rühmann mit dem Titel „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n…“ und Joseph Schmidt mit dem Ohrwurm „Ein Lied geht um die Welt“ zu hören.

Sendezeit der August-Ausgabe der „Eisenacher Kaffeezeit“ Dienstag, der 6. August, von 16 bis 17 Uhr. Wiederholung am Tag darauf am Vormittag. Noch einmal ist am dritten Dienstag des August die Geschichte des deutschen Hörfunks auf Sendung, Dann wiederum um 16 Uhr.

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