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Wartburgschule wird umfassend saniert

Dank der Förderung aus dem Konjunkturpaket II kann die Wartburgschule (6. Staatliche Regelschule) in der Wilhelm-Pieck-Straße jetzt umfassend saniert werden. Vor allem Einsparungen bei den Energiekosten sind das Ziel der Arbeiten, mit denen Anfang Juli begonnen wurde. Oberbürgermeister Matthias Doht informierte sich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten.

Das Gebäude der Wartburgschule, das im Jahr 1965/66 errichtet wurde, wird energetisch saniert sowie teilweise umgebaut. Die Fassaden erhalten eine Wärmedämmung, der alte Heizkessel wird durch einen energieeffizienten Brennwertkessel ersetzt und neue Fenster werden eingebaut. Dabei bleiben die bereits erneuerten in der Fassade Richtung Schulhof erhalten. Zudem werden die Flucht- und Rettungswege entscheidend verbessert und damit die gesetzlichen Anforderung realisiert. Dazu gehört beispielsweise, dass der Süd-Ostflügel mit einem vorgebauten Flur ergänzt wird, der auch als Fluchtweg dient.

Installiert werden des Weiteren eine behindertengerechte Toilette im bisherigen Eingangsbereich und ein Personenaufzug. Das Schulgebäude wird künftig über einen barrierefreien Eingang erreichbar sein.

Umbauarbeiten finden außerdem in den beiden Innenhöfen statt. Ein bisher offener Hof wird überdacht und fungiert in Zukunft als Aula der Schule. Der andere Innenhof wird als Außenbereich belassen, jedoch so gestaltet, dass er auch für die Schülerspeisung genutzt werden kann.

Die Bauarbeiten am und im Schulgebäude werden voraussichtlich bis Juli 2011 dauern, so dass die Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2011/2012 wieder in der Wilhelm-Pieck-Straße lernen können.

Die Schüler werden zur Zeit in verschiedenen Objekten einstiger Schulen unterrichtet.

Die Kosten für die gesamte Sanierungs- und Umbaumaßnahme wurden mit rund 2,79 Millionen Euro veranschlagt. 75 Prozent der Kosten werden aus dem Konjunkturpakt II finanziert, weitere 20 Prozent übernahm der Freistaat Thüringen als Bedarfszuweisung im Rahmen des Konjunkturpaketes. Der Eigenanteil der Stadt in Höhe von 139650,50 Euro wurde mit dem Nachtragshaushalt 2009 vom Stadtrat beschlossen.

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