Weihnachten am Landestheater Eisenach von 25.12. bis 29.12.25

Bildquelle: Tobias Kromke

Vorstellungen an Weihnachten sowie zwischen den Jahren am Landestheater Eisenach:

  • „Der Lebkuchenmann“ spielt am Donnerstag, den 25. Dezember 2025 um 15.00 Uhr sowie am Montag, den 29.12.2025 um 16.00 Uhr im Großen Haus zum letzten Mal
  • „Romeo und Julia“ spielt am Freitag, den 26. Dezember 2025 um 19.30 Uhr im Großen Haus
  • der „Slammerkrieg“ findet am Samstag, den 27. Dezember 2025 um 19.30 Uhr im Großen Haus statt
  • „Paris, Paris“ spielt zum vorletzten Mal in dieser Spielzeit am Sonntag, den 28. Dezember 2025 um 19.30 Uhr im Großen Haus

„Der Lebkuchenmann“

Jede Nacht erwachen in der Küche drei besondere Bewohner zum Leben: Herr Salz, der Salzstreuer, Frau Pfeffer, die Pfeffermühle, und natürlich Herr Kuckuck, seines Zeichens Kuckucksuhr und Meistersänger. Diesem ist es heute aber gar nicht nach Singen. Pünktlich um Mitternacht versagt ihm die Stimme. Was soll er nur tun, wenn er den Menschen, in deren Küche sie leben, die Uhrzeit nicht mehr vorzwitschern kann? Die werfen doch alles in den Müll, was nicht mehr richtig funktioniert. Zum Glück lässt die Hilfe nicht lange auf sich warten. Der neueste Küchenzuwachs, ein frisch gebackener Lebkuchenmann, nimmt sich des Problems an. „Wir brauchen Honig für den Hals des Kuckucks!“ Mit diesem Vorhaben erklimmt er das höchste Regal, wo der grimmige Teebeutel über alle Gewürze wacht. Doch dann ist ihm auch schon Schleck, die Gangstermaus, dicht auf den Fersen, die allzu gern am schmackhaften Lebkuchenschenkel knabbern würde. „Der Lebkuchenmann“ von David Wood erzählt mit Musik und Witz eine temporeiche Geschichte über Freundschaft, Mut und Hilfsbereitschaft.

https://landestheater-eisenach.de/produktionen/der-lebkuchenmann.html?ID_Vorstellung=8711&m=165

„Romeo und Julia“

Eine Vielzahl an Umsetzungen erlebte „Romeo und Julia“, die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur, im Schauspiel, Musiktheater und Tanz. Die Handlung des Balletts ist inspiriert von William Shakespeares Drama über die Feindschaft der Familien Capulet und Montague. Heimlich und aus wahrer Liebe lassen sich Romeo Montague und Julia Capulet trotz der Feindschaft ihrer Familien von einer Nonne trauen. Bei einem Streit tötet Romeo Julias Cousin Tybalt und muss fliehen, während Julia aus Verzweiflung einen Trunk von ebendieser Nonne zu sich nimmt, der sie scheintot machen soll. So könne Zeit gewonnen werden, um Romeo zurückzuholen und sie zu retten. Der Plan der Nonne geht zunächst auch auf: Julia wird in der Familiengruft beigesetzt, wo Romeo sie findet. Doch hat ihn die Nachricht nicht ereilt, dass Julia noch am Leben ist – und ohne sie kann er nicht sein. So betrachtet er sie ein letztes Mal und nimmt ein tödliches Gift zu sich. Als Julia erwacht, ist ihr Geliebter längst entschlafen. Auch sie will ohne Romeo nicht mehr am Leben sein: Sie küsst seine Lippen und ersticht sich mit seinem Dolch. Uraufgeführt 1938 in Brünn in der damaligen Tschechoslowakei, gilt die Ballettmusik von „Romeo und Julia“ als einer der Höhepunkte im musikalischen Schaffen Sergej Prokofjews. Über ihre reiche Instrumentierung und rhythmische Komplexität lotet die Komposition die Grenzen der Atonalität aus. Zugleich mutet sie quasi-sinfonisch an wie im berühmten „Tanz der Ritter“ und enthält sanfte bis jugendlich-lebhafte Themen, die zusammen vom zarten Erwachen und schmerzlichen Vergehen einer Liebe erzählen.

https://landestheater-eisenach.de/produktionen/romeo-und-julia-op-64.html?ID_Vorstellung=8663&m=165

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„Slammerkrieg“

Was kommt dabei heraus, wenn in der Wartburgstadt der berühmte Sängerkrieg auf Poetry Slam trifft? Natürlich: ein Slammerkrieg, der im Landestheater Eisenach schon seit vielen Spielzeiten ausgefochten wird. Zu einer willkommenen Abwechselung nach dem Stress der Weihnachtsfeiertage ist dieser Wettstreit der Wortkunst geworden. Wer am Ende als Slammer-Sieger die Bühne verlässt, entscheidet wie immer das Publikum mit tosenden Beifallsbekundungen. Auf die Worte, fertig los!

https://landestheater-eisenach.de/produktionen/slammerkrieg.html?ID_Vorstellung=8671&m=165

„Paris, Paris“

Paris bei Nacht: Funkelnde Boulevards, Künstlerinnen, Künstler und Intellektuelle träumen von Freiheit und Unabhängigkeit, während die Varietés zum Amüsement einladen. Auch der berüchtigtste Nachtclub der Stadt, das Moulin Rouge, verspricht blendendes Treiben. Hier wird „Voulez-vous coucher avec moi?“ gepredigt, doch lernen zwischen Cancan und nächtlichen Flirts auch zwei Menschen ungleicher Herkunft sich kennen und bedingungslos lieben. Der junge und mittellose Schriftsteller Chris kommt nach Paris, um sich von der Stadt der Liebe inspirieren zu lassen. Mit seinen neuen Freunden stürzt er sich ins Nachtleben und verliebt sich Hals über Kopf in Satine. Doch hat es ein reicher Duke bereits auf die hübsche Varieté-Tänzerin abgesehen und könnte ihre Liebe kaufen. Für wen wird sich Satine entscheiden? Mit seinen starken Ensemblenummern ist „Paris, Paris“ nicht nur ein mitreißendes Ballett über das legendärste Etablissement Paris´. Es erzählt auch die Geschichte vom größten Gefühl der Menschen.

https://landestheater-eisenach.de/produktionen/paris-paris.html?ID_Vorstellung=8654&m=165

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