Wochenende am Landestheater Eisenach

Bildquelle: Tobias Kromke – Die kleine Hexe; Ensemble
Mit „Paris, Paris“, „Die kleine Hexe“ und „Kleiner Mann, was nun?“
Wer dem kalten Januar-Wetter entfliehen möchte, dem bietet das Landestheater Eisenach dieses Wochenende eine glamouröse Ballett-Dernière sowie magische Momente für die ganze Familie und herzerwärmende Liebesgeschichten, bei der der Winterblues schnell vergessen ist.
Am Freitag, den 16. Januar 2026 findet um 19.30 Uhr im Großen Haus die letzte Vorstellung des beliebten Balletts „Paris, Paris“ von Julia Grunwald mit bekannten Filmmusiken, Pop Songs und Evergreens statt. Mit der Eisenacher Kompanie geht es in die Stadt der Liebe, Lust und Leidenschaft. Im Moulin Rouge lernen sich der mittellose Schriftsteller Chris und der Varieté-Star Satine kennen und finden sich sogleich anziehend. Doch ein reicher Duke hat bereits ein Auge auf die hübsche Tänzerin geworfen – und könnte ihre Liebe kaufen. Für wen wird sich Satine entschieden? Am Freitag ist auch Theatertag: Hier können die Tickets von „Paris, Paris“ auf allen Plätzen zum Preis von 6,- € erworben werden.

Am Samstag, den 17. Januar 2026 fliegt Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ um 15.00 Uhr wieder über die Bühne des Landestheaters Eisenach. Ihrem Rabenfreud Abraxas liegt die Hexe seit langem damit in den Ohren, dass sie mit den großen Hexen auf der Walpurgisnacht tanzen möchte. Doch mit ihren 127 Jahren ist sie für die Blocksberg Party noch zu jung. So schleicht sich die Nachwuchszauberin heimlich zu Muhme Rumpumpel und ihren Hexenschwestern – mit verheerenden Folgen und einer überraschenden Lebenserkenntnis.
Nur noch zweimal spielt das Schiller-Theater Rudolstadt seine berührende und musikstarke Romanadaptation von „Kleiner Mann, was nun?“ im Großen Haus des Landestheater Eisenach. Die nächste Vorstellung findet am Sonntag, den 18. Januar 2026 um 18.00 Uhr (die letzte am Sonntag, den 15. Februar 2026 um 18.00 Uhr) statt. Hans Falladas berühmtes Werk über den strebsamen, doch an der Hetze seiner Kollegen zerbrechenden Pinneberg und seiner liebenden Frau Emma war der letzte große Erfolg auf dem Buchmarkt der Weimarer Republik – und steht auch im Zeichen der drohenden Machtübernahme durch die Nationalsozialisten.
