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Chrom und Action auf dem Sportplatz

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am Wochenende Fahrer von Audi und Volkswagen auf dem Sportplatz von Wünschensuhl.
Der Audi&VW-Club Werratal lud zu seinem 2. Treffen ein. 300 Fahrzeuge reihten sich auf den Wiesen auf. Dabei waren fast alle Typen der Häuser VW und Audi zu finden. «Wir sind auch offen für andere Marken», so Enrico Hofmann, Vorstand des Klubs. Und so standen zwischen den Audi und VW auch Opel, Seat, Wartburg, Skoda und Trabant. Alle vereinte das Hobby – ihr Auto.
Besonders freute man sich über die Oldtimer Wartburg , Trabant und einen Skoda.
Recht unterschiedlich waren die Fahrzeuge von Audi und VW. Hier reichte die Palette vom normalen Auto bis hin zu getunten und gestylten Stücken. Und diese standen natürlich im Mittelpunkt des Treffens. Gefachsimpelt wurde über die diversen Um- und Einbauten. Die Musikanlagen ausgiebig vorgeführt und manch Beleuchtungsanlage bestaunt. Polo, Golf, Cabrio, Country, Bullis, Käfer, Audi A2 bis A6 … fast alles konnte man auf dem Sportplatz sehen.
Auf einer kleinen Asphaltplatte gaben die Fahrer ihren Autos Gummi und zerstörten so manchen alten Reifen.
Aus Nesselröden kam Andras Weber mit einem Ford-Lowrider. Für seine Vorführungen gab es viel Beifall von den Besuchern und natürlich musste der Hesse viele Fragen zur Technik seines «tanzenden» Autos beantworten.
Abends wurde im Festzelt zünftig gefeiert, einige Tuning-Firmen präsentierten sich. Hier hätte man sich mehr Engagement der Firmen gewünscht, wo kommt man schneller an die Kunden heran. Auch für die Verkehrswacht hätte sich hier ein Mitwirken sicherlich ergeben.
Einer der Höhepunkte war die Bewertung der Fahrzeuge. Am Sonntag konnten 88 Pokale übergeben werden. Bewertet wurden u.a. der Allgemeinzustand, die Sauberkeit innen und außen, die Eintragungen, der Lack, Radläufe, Ausstattung/Verarbeitung, Felgen, Karosseriearbeiten, Airbrush, Glasgravuren, Chrom, der Motorraum und auch die Verkehrssicherheit. Mit der Pokalübergabe wurde so manche Bastelstunde am Auto gewürdigt. Die meisten Pokale räumten die Gäste aus dem Erbstromtal ab. Aus Rotenburg/Wümme kamen zwei Teilnehmer, sie hatten die wohl weiteste Anreise mit über 380 Kilometern. Den großen Pokal «Best of Show» sicherte sich ein Fahrer aus Jena mit seinem giftgrünen Audi «Der grüne Baron». Sieben Monate intensive Arbeit stecken in dem Audio 80 B4 (Baujahr 92).
Nach den drei Tagen waren Enrico Hofmann und Peter Brandau vom Vorstand des Club aus dem Werratal zufrieden. Fast alles hatte geklappt und das 3. Treffen wird es sicherlich wieder in Wünschensuhl geben.

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