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Der FilmMittwoch im Ersten: Sehnsucht nach Liebe

In der Wartburgregion wurde im vergangenen Jahr neben „Familie Dr. Kleist“ ein weitere Fernsehfilm gedreht. Hauptdrehort war Möhra. Die Regie führte Erwin Keusch, der auch für die ersten Folgen von «Dr. Kleist» die Regie führte.

„Sehnsucht nach Liebe“ ist eine dramatische Liebesgeschichte. In der Hauptrolle ist Barbara Rudnik zu sehen.
Ausgestrahlt wird der Film am Mittwoch, 3. November 2004, 20.30 Uhr in der ARD. Wiederholung am Donnerstag, 4. November, 10.30 Uhr.

Zum Inhalt:
Die engagierte Dorfpfarrerin Anja Schneider (Barbara Rudnik) ist in der ganzen Gemeinde überaus beliebt. Obwohl sie sich seit dem Tod ihres Mannes alleine um ihre zwei Kinder Mareile (Nelly Keusch) und Kai (Marco Bretscher-Coschignano) kümmern muss, hat die attraktive Frau ihren Lebensmut nicht verloren. Nur für eine neue Beziehung fühlt sie sich noch nicht bereit – sehr zum Leidwesen von Herbert (Rudolf Kowalski), einem Freund ihres Mannes, der für Anja da ist, wann immer sie Hilfe braucht. Herbert ist schon lange in Anja verliebt, und er hofft, dass sie seine Gefühle eines Tages erwidern wird. Dann aber taucht Jochen Hofmann (Benjamin Sadler) nach Jahren der Abwesenheit wieder im Dorf auf. Sein Großvater (Günter Grabbert), mit dem er zerstritten war, hat einen Herzinfarkt erlitten, und nun will Jochen sich um dessen Bauernhof kümmern. Vom ersten Wiedersehen an fühlt Anja sich zu dem viel jüngeren Jochen hingezogen. Sie setzt sich dafür ein, dass Jochen, ein studierter Musiker, den Posten als Leiter des Kirchenchors erhält. Der 16-jährige Kai beobachtet die aufkeimende Beziehung seiner Mutter zu dem jungen Mann voller Misstrauen und Eifersucht – er hatte sich bereits auf Herbert als künftigen Stiefvater eingestellt. Als Anja, zunächst zaghaft, eine Affäre mit Jochen anfängt, versucht sie, die Beziehung geheim zu halten. Doch trotz aller Vorsicht dauert es nicht lange, bis die gesamte Gemeinde Wind von der Sache bekommt. Aber nicht nur der Tratsch der Nachbarn macht Anja zu schaffen: Herbert, in seinen Gefühlen zutiefst verletzt, zieht sich von Anja zurück, und auch Kai kehrt seiner Mutter den Rücken zu. Er zieht zu seinem „Wunschvater“ Herbert. Schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem Anja sich entscheiden muss: Zwischen ihrem Pflichtgefühl als Pfarrerin und Mutter und ihrer großen Liebe zu Jochen.
Mit „Sehnsucht nach Liebe“ hat Erwin Keusch („Lilly unter den Linden“, „Dr. Kleist“) eine dramatische Liebesgeschichte inszeniert. Mit viel Gespür für emotionale Zwischentöne erzählt der Film von einer Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen Verstand und Gefühl, zwischen persönlichem Glück und mütterlicher Fürsorge. In der Hauptrolle beeindruckt Barbara Rudnik („Liebling, bring die Hühner ins Bett, „Schatten der Macht“) als sensible Pfarrerin im Gewissenskonflikt. In weiteren Rollen glänzen Benjamin Sadler („Zimmer der Angst“, „Luther“, „Das Wunder von Lengede“) und Rudolf Kowalski („Bella Block“).

Personen:
Anja Schneider – Barbara Rudnik
Jochen Hofmann – Benjamin Sadler
Herbert – Rudolf Kowalski
Kai Schneider – Marco Bretscher-Coschignano
Mareile Schneider – Nelly Keusch
Kicki – Gunda Ebert
Werner Hofmann – Günter Grabbert
Ilka Mandler – Annett Kruschke
Christina Rinn – Anette Daugardt
Frau Kreiling – Petra Kelling
Bernd Mandler – Dirk Nocker
Kalle – Martin Kiefer
und andere
Regie: Erwin Keusch – Deutsche Erstaufführung

Musik: Peter W. Schmitt
Kamera: Dietmar Koelzer
Drehbuch: Henriette Piper
Laufzeit: 88 Min.

Rainer Beichler | | Quelle:

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