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Spiel ohne Grenzen – Be(h)ringen war der Sieger

Be(h)ringer aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und aus Deutschland waren heute in Behringen am Hainich. Zum «Spiel ohne Grenzen» gingen sieben Teams an den Start. Am Ende, nach sechs sportlichen lustigen Disziplinen haben alle gewonnen. Sportlich holten die Gastgeber die meisten Punkte und holten sich den Gesamtsieg. Gleich beim ersten Spiel landeten sie einen wichtigen Sieg. Mit weiteren zwei Spielgewinnen legten sie den Grundstein zum Erfolg. Beim Bettenspiel setzten sie den Jocker und verdoppelten die Punktzahl mit ihrem zweiten Platz. Auch der Ausrutscher beim Zwischenspiel machte da nichts mehr. Hier ging es durch einen Trabi, über eine Wand, über den Balken und beim Hangeln um Punkte.
Viele gute Ideen hatten die Organisatoren der Spiele. Die tausende Zuschauer hatten ihren Spaß, die Schiedsrichter viel zu laufen und die Helfer jede Menge Arbeit. Und die Sportler aus den sieben Orten waren voll dabei. Jeder war an diesem Tag ein Sieger und lief es bei einem Team nicht so gut, es wurde trotzdem angefeuert und gewartet bis der letzte Aktive im Ziel war. Die drückende Wärme forderte von den Aktiven alles Können ab. 19 Sportler gehörten zu einem Team.
Es ging beim «Spiel ohne Grenzen» um eine Wanderung durch den Hainich. So waren auch die Spiele ausgelegt. Da musste ein Rucksack gefüllt werden, dies war schwer, da der Transport der Sachen mit Stelzen und Schubkarre erfolgte. Beim Verletztentransport galt es ein Wasserstück zu überqueren, eine Brücke musste gebaut werden. Eine Thüringer Bratwurst als Puzzle war ein anderes Spiel, ausgerechnet hier setzten die Schweizer einen Jocker. Auch der Bettentransport zur Herberge klappte gut. All diese Spiele dachten sich die Gastgeber aus und setzten die Ideen um. Zwei Spiele wurden wiederholt, damit alle Teilnehmer die gleichen Chancen hatten.
Ohne Wertung war das Verbrüderungsspiel am Ende. Hier galt es gemeinsam, die Trainer und Spielerinnen, mit einem Floß den Schlossteich zu überqueren. Zur Freude der Zuschauer und der Mannschaften gingen hier einige Baden.
Seit 1959 gibt es diese Spiele der Orte mit dem Namen Be(h)ringen. Erstmals war ein Ort aus dem Osten Deutschland Gastgeber. Und die Einheitsgemeinde Behringen zeigte sich als würdiger Gastgeber.
Sonntag finden die Spiele mit einem großem Volksfest in Behringen ihren Abschluss.
Inoffizieller Abschlussstand: 1. Behringen/Hainich, 2. Beringe/Niederlande, 3. Beringen/Belgien, 4. Behringen/Lüneburger Heide, 5. Behringen an der Wipfra/Arnstadt, 6. Beringen/Luxemburg, 7. Beringen/Schweiz.

Rainer Beichler |

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