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Trinken bis der Arzt kommt – Weniger Komasäufer in Eisenach

2013 landeten 10 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus

Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. In Eisenach landeten im Jahr 2013 weniger jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 10 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 20 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren gab es kaum Veränderungen. Im Wartburgkreis waren es dagegen im Jahr 2013 schon 20 und 2012 noch 19 Kinder.

„Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-jährigen sind immer noch zu viele betroffen. Es ist aber erfreulich, dass sich bundesweit beim Rauschtrinken eine erste Trendwende abzeichnet. Ich hoffe, dass sich diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig bestätigt“

, sagt Heiko Burkhardt von der DAK-Gesundheit in Eisenach. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse auch 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Raum Eisenach fort.

Kampagne „bunt statt blau“ 2015 Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Landesschirmherr von „bunt statt blau“ in Thüringen ist Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

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