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Wenn der Weihnachtsmarkt zur Spielothek wird

Es ist eine gemütliche Stimmung, welche bei vielen Menschen herrscht, wenn diese über den Eisenacher Weihnachtsmarkt «bummeln».
Man trinkt eine Tasse Glühwein, gönnt sich einen Spieß mit Schokoobst und trifft den einen oder anderen alten oder jungen Bekannten.

Doch spätestens, wenn man eine kleine Runde über den Markt gedreht hat und dann auf ein Kabinett aus kribbelbunt blinkenden Automaten, die mit grässlichen Computerstimmen dazu auffordern, dass man sie bedient, trifft, ist für viele dieses gemütliche Weihnachtsgefühl beendet.

Doch schon beim groben Hinsehen fällt einem auch auf, dass offenbar nicht jeder wegen der Atmosphäre und des Glühweins auf diesem Markt gekommen ist. Stark frequentiert ist diese «Spielhölle», welche nach Aussage eines Angestellten ein «Geschicklichkeitsspiel» beinhaltet und somit auch Minderjährigen sofort die Möglichkeit gibt, ihr Taschengeld in Chips und Coupons und dann später vielleicht in ein Plüschtier oder einen anderen Sachpreis umzusetzen.
Dennoch fragt man sich an dieser Stelle: «Ist es das, was einen Weihnachtsmarkt ausmacht?»
Meine Antwort darauf lautet ganz klar:»Nein». Denn zumindest in meiner Vorstellung sollten es Räuchermännchen, Glühwein, Schokoobst und ein Kinderkarussell sein, die man auf einem gemütlichen Weihnachtsmarkt findet.

Eine «Spielhölle», mag sie auch Geld bringen und für den einen oder anderen gar der einzige Anziehungsmagnet für einen Weihnachtsmarkt sein, gehört auf jeden Fall nicht dorthin.

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