Anzeige

Workshop zum Mehrgenerationenspielplatz

Bildquelle: © Maria Häfner / Stadt Eisenach
Die Klassen 5b und 7a der Wartburgschule steuerten etliche Ideen für den neuen Mehrgenerationenspielplatz bei.

Am Donnerstag, 15. Juli, veranstaltete die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Planungsbüro „Planungsgruppe 91“ aus Gotha einen Workshop in der Wartburgschule im Thälmannviertel. Ziel war es, die Bevölkerung bei der Planung eines neuen Mehrgenerationenspielplatzes, der unmittelbar neben der Schule gebaut werden soll, einzubeziehen. Dabei wurden gezielt die ganz jungen und die älteren Menschen angesprochen.

Bereits am Vormittag brachten sich die Klassen 5b und 7a ein. Kunstlehrerin Katja Ahlemann hatte die Schüler*innen Bilder mit ihren Vorschlägen malen lassen. Eine Skizze mit Bleistift hatte es Planerin Jutta-Herma Schlier besonders angetan, weil sie ausgesprochen detailliert angefertigt worden war. Am Nachmittag besuchten zwischen 15 und 20 Senior*innen aus der Nachbarschaft den Workshop. Vom Parken angefangen über die Wegeführung bis hin zu einzelnen Spielgeräten und der Frage nach einer öffentlichen Toilette besprachen die Planer*innen die Details mit den Bürger*innen.

Bildquelle: © Maria Häfner / Stadt Eisenach
Mit roten Punkten markierten die Senioren, welche Fitnessgeräte sie für am besten geeignet halten.

Projektpräsentation bei der KinderKulturNacht

Dabei ging es zunächst nur um die Vorplanung. Das Fachbüro wird die Vorschläge der Kinder und Senior*innen nun in die Pläne einarbeiten. Der Planungsentwurf wird in der KinderKulturNacht am 10. September der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt hat Bedeutung, denn der Spielplatz im Thälmannviertel wird der erste in Eisenach sein, der sich an alle Generationen richtet. Die unter Denkmalschutz stehende Elefantenrutsche bleibt übrigens erhalten. Sie wird auf den neuen Spielplatz umgesetzt werden.

Die Planung und Umsetzung des Mehrgenerationenspielplatzes soll durch Fördermittel finanziert werden. Die Planungsleistungen werden durch das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ gefördert. Die bauliche Umsetzung soll ebenso unter Verwendung von Fördermitteln erfolgen. Ein Fördermittelkontingent wurden im Städtebauprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartiert gemeinsam gestalten“ seitens der Stadt beantragt. Eine Zuteilung steht noch aus.

Anzeige
Top