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Annalena Geyer bei den Spanischen Meisterschaften – VI. Europa Cup

In der Zeit vom 5. und 6. Mai fand in Madrid (Spanien) im Rahmen der Spanischen Meisterschaften der VI. Europa Cup der Rettungsschwimmer im Pool statt. Bundestrainerin Elena Prelle schickte ein starkes Team deutscher Auswahlsportler, bestehend aus 5 Männern und 4 Frauen an den Start. Im WM-Jahr (November – Adelaide/Australien) sucht sie bereits seit Beginn der Saison den internationalen Vergleich mit den starken europäischen Nationen. Mit an Bord war auch wieder die 20-jährige Rettungssportlerin aus Eisenach/Neuenhof (ESSV und DLRG Eisenach). Wie schon bei den Italienischen Meisterschaften wusste Annalena Geyer auch in Madrid zu überzeugen. Sie bestätigte auch hier ihre Bestzeiten.

Am ersten Wettkampftag stand für sie die konditionell anspruchsvolle Disziplin der 100 m kombinierten Rettungsübung auf dem Plan. Diese Mischung aus Freistil, Streckentauchen und Puppeschleppen absolvierte sie bereits im Vorlauf mit einer achtbaren Zeit, welche sie am Abend im Finale nochmals unterbieten konnte. Damit sicherte sie sich internationales Gold über 100 Meter Kombi.

Auch im zweiten Wettkampfabschnitt am Sonntag erreichte die Sportsoldatin mit ihrer jeweiligen Vorlaufzeit ganz sicher das A-Finale. Auf ihrer Paradestrecke – den 50 Meter Retten einer Puppe – wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich souverän ihr zweites Gold mit einer Zeit von 35,91 und einem Vorsprung von fast 2 Sekunden auf die Zweitplatzierte. Direkt im Anschluss an diesen super Lauf stand Annalena bereits erneut mit Flossen auf dem Startblock, um hier über 100 Meter eine Puppe zu retten. Die Spanierin, Antia Garcia, hatte auf den Finalstart über 50 Meter Retten einer Puppe verzichtet, da ihr Augenmerk auf der doppelten Flossendistanz gelegen hat. Dass sich diese Taktik ausgezahlt hat, zeigte ihr dann geschwommener Weltrekord. In diesem Rennen konnte sich Annalena dann nicht mehr an die starke Spanierin dranhängen und belegte als zweitbeste Deutsche Rang 6.

Mit ihren zwei Goldmedaillen im Gepäck und dem Wissen, sich auch in diesem Jahr wieder in einer sehr guten Form zu bewegen, pausiert die Rettungssportlerin nun erstmals in diesem Jahr für 6 Tage, bevor sie sich dann auf den Weg nach Nizza (Frankreich) macht, um dort noch 3 Tage zu trainieren, bevor sie mit der Auswahl aus Sachsen-Anhalt an der Rip Curl teilnehmen wird. Hier stehen neben den vorn ihr bevorzugten Pooldisziplinen auch wieder einige Strand- und Oceanstarts auf dem Plan. Danach geht es für 18 Tage nach Turin (Italien), um sich hier auf international hohem Niveau neuen Anreizen im Pool-Training zu stellen. Den nächsten Wettkampfhöhepunkt wird dann die WM-Qualifikation im September darstellen.

 

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