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Auf den Spuren Avital Ben-Chorins, Ehrenbürgerin Eisenachs: Tochter Ariela Kimchi besuchte Wartburgstadt

Auf den Spuren ihrer Mutter, Avital Ben-Chorin, weilte jetzt Tochter Ariela Kimchi mit Ehemann Nissim zu einem privaten Besuch in Eisenach.

Die Eisenacher Ehrenbürgerin war im Oktober 2017 in Israel verstorben. Ariela Kimchi zeigte ihrem Ehemann, der zum ersten Mal die Wartburgstadt besuchte, die Geburtsstadt ihrer Mutter. Als Erika Fackenheim wurde Avital Ben-Chorin 1923 in Eisenach geboren, mit 13 Jahren floh sie 1936 vor den Nazis nach Palästina (heute Israel) und fand dort eine neue Heimat. Am 11. August 2012 wurde Avital Ben-Chorin mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Eisenach ausgezeichnet. Zwischen der Familie der Verstorbenen und der Stadt Eisenach gibt es tiefe, freundschaftliche Verbindungen. Befreundete Bürger und Vertreter der Stadtverwaltung betreuten Ariela Kimchi und Ehemann Nissim während ihres Besuches. Die beiden sahen sich das Geburtshaus Avital Ben-Chorins in der Schmelzerstraße 14 an und besuchten das Lutherhaus sowie die Wartburg. Sie trugen sich auch in das Gästebuch der Stadt Eisenach ein.

In der Wartburgstadt soll das Erbe von Avital Ben-Chorin in naher Zukunft auch im Eisenacher Stadtarchiv bewahrt werden. Gemeinsam mit der Familie der Verstorbenen soll ein Nachlass dort archiviert werden.

Andrea T. | | Quelle:

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