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Bronzemedaille in Barcelona gewonnen

Es war das Erlebnis für Annegret Schwarze, sie war Teilnehmerin der http://www.2003wpfg.org/a_index.htm(Weltspiele der Polizei und Feuerwehren). Vom 2. Juli bis 3. August fanden diese Spiele in Barcelona statt. In 65 Disziplinen gingen über 10000 Frauen und Männer aus 50 Ländern an den Start. Fünf Teilnehmer kamen aus Thüringen darunter auch Polizeioberkommissarin Annegret Schwarze. Die 39-jährige, die heute Geburtstag hat, kommt aus Behringen und stieg vor Barcelona ins Mittelmeer. Sie startete am 2. August im Open-Water-Swim, Schwimmen im offenen Wasser, über 3,2 Kilometer. Dafür benötigte sie 1, 38 Stunden. «Mit der Zeit bin ich nicht zufrieden. Bei den Spielen in Stockholm 1999 war ich schneller», so die Polizistin. 150 Sportler nahmen daran teil. Die Siegerehrung wollte sie jedoch nach der Anstrengung nicht verpassen. Umso erfreuter war sie, als sie erfuhr: 3. Platz und Bronzemedaille in der Altersklasse (Senioren B 35-39 Jahre). Annegret Schwarze: «Die Freude war natürlich groß. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich kann darauf stolz sein. Eine Anerkennung auch dafür, im Training, beim Sport, den inneren Schweinehund besiegt zu haben.»
Polizisten und Berufsfeuerwehrleute müssen im Monat vier Stunden Dienstsport absolvieren. Die Beamtin entschied sich für das Schwimmen und schwimmt jeden Freitag von 6.30 bis 7.30 Uhr, vor dem Dienst in der Verkehrspolizeiinspektion Gotha, ihre Bahnen in der Eisenacher Katzenaue. Rund ein Kilometer ist dies jedes Mal und koste frühs viel Überwindung. Ist die junge Frau nicht im Wasser, dann dreht sie ihre Runden mit dem Fahrrad rund um Behringen. Die Begeisterung für das Schwimmen entstand, bei der gelernten Agrar-Ingenieurin, während der Ausbildung zur Polizistin.

Ziel für sie sind nun die Spiele 2005, die in Kanada stattfinden werden. Dann möchte sie in mehreren Disziplinen starten. Neben olympischen Sportarten, gibt es auch spezifische Disziplinen aus dem Polizei- und Feuerwehralltag. Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften gibt es bei den Weltspielen keine Normen für den Start.

Zur Unterstützung gibt es einen http://www.wpfg.de(Verein), der sich verstärkt um die Belange der Aktiven kümmert. Immerhin tragen die Aktiven die Kosten der Teilnahme selbst. Die einheitliche Kleidung muss gekauft werden, der Flug, die Übernachtung, Essen.
«Doch die Spiele entschädigen für vieles. Es ist der Sport, der Polizei und Feuerwehr weltweit verbindet. Es ist eine große Kameradschaft zu spüren. Und man kann mit seinen Kollegen aus aller Welt Erfahrungen austauschen», schwärmt POK Schwarze von Barcelona. Unvergessen bleiben auch die gemeinsamen Veranstaltungen zur Eröffnung und zum Abschluss der Spiele.

Nach den Tagen in Spanien hat sie der Polizeialltag wieder eingeholt. Sie ist in der VPI Gotha, Sitz in Waltershausen, Leiterin der Kontrollgruppe für den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Und da ist auch in der Freizeit lernen angesagt. Viele Gesetzestexte gilt es zu lesen und zu verstehen. Rüdiger Plodek, Erste Polizeihauptkommissar, Leiter der VPI, über seine Kollegin: «Sie sorgt schon dafür, dass wir hier nicht ins Schwimmen kommen». Natürlich sind alle erfreut über den sportlichen Erfolg der Thüringerin und gibt auch etwas Ansporn für den regelmäßigen Dienstsport.

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