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Oberbürgermeisterin Katja Wolf – Eisenacher stehen zusammen

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Eisenacher stehen zusammen. Diese Worte stelle ich an den Anfang, denn es ist wichtig, dass wir uns das gerade in diesen Zeiten immer wieder vor Augen führen. Wir sind soziale Wesen und brauchen einander, brauchen Zuspruch und Unterstützung. Wir haben gemeinsam schon so manche Herausforderung angenommen und gemeistert, das wird uns auch diesmal wieder gelingen.

Mit der nächsten Woche gehen wir zur Bewältigung der Corona-Pandemie in den nächsten sogenannten „Lockdown“. Ich werde die einzelnen Maßnahmen, die von Bund und Land nun vorgeschrieben werden, hier nicht einzeln bewerten können. Was ich aber weiß, dass wir alle eine Pflicht haben, uns gegenseitig und insbesondere unsere älteren und besonders gefährdeten Mitbürgerinnen und Mitbürger vor dieser heimtückischen Infektion zu schützen. Und wir haben die Pflicht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege/Medizin, nicht nur, aber vor allem auch im Krankenhaus zu schützen. Wir dürfen unsere Gesundheits-Systeme nicht überfordern. Die Zahlen steigen auch bei uns.

Der sogenannte „Lockdown“  fällt etwas anders aus als noch im Frühjahr. Es gibt eine zeitliche Befristung, die Geschäfte bleiben offen, Schulen und Kitas bleiben offen, die Industrie wird weiter arbeiten. Allerdings sind genau jene Bereiche von der Schließung betroffen, die uns Allen Freude und Licht in die Herzen spülen. Kultur, Gastronomie und Freizeit  – und davon haben wir in Eisenach und auch der Region reichlich und hervorragend, wir sind Leuchtturm auch in diesen Bereichen. Zu sehen, dass dort wieder die Türen geschlossen werden müssen, bei den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder die Ängste des Frühjahrs aufkeimen, ist dramatisch.

Die Stadt selbst hat keine finanziellen Mittel, um dort tatsächlich zu helfen.  Ich hoffe aber sehr, dass die angekündigten staatlichen Hilfen bei allen, die sie benötigen, ankommen – da spreche ich von der Gastronomie und dem Freizeitbereich, aber natürlich auch von der Kultur, von den vielen Selbstständigen, die den Laden da am Laufen halten, die uns mit den besonderen Momenten versorgen, uns zum Weinen Lachen, Singen, Tanzen und Mitfiebern bringen. Sie sorgen mit für den besonderen Charme unserer tollen Stadt.

Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen natürlich bereit, um überall da Hilfestellung zu geben, wo wir es können. Und wo wir nicht direkt helfen können, wissen wir aber Ansprechpartner für den jeweiligen Bereich zu benennen. Wir überlegen ständig, wie wir als Stadt weitere Hilfen geben können. Wer Ideen hat, immer her damit. Wir möchten niemanden verlieren, sondern alle wieder bei uns haben, wenn diese Phase der Pandemie vorbei ist.

Die Pandemie wirft  eine ganz entscheidende Frage auf. In welcher Gesellschaft, auch in welcher Stadtgesellschaft wollen wir leben? Ich möchte gern die soziale, mitfühlende, solidarische Stadtgesellschaft erhalten und weiter entwickeln, in der jeder auf den andern achtet, die Ängste und Nöte des Nachbarn wahrnimmt. Empathie und Hilfsbereitschaft machen das Wesen unserer Stadtgesellschaft aus. Und damit werden wir auch für die nächsten Wochen der Pandemie wieder begegnen und ihr die Stirn bieten. Eisenacher*innen stehen zusammen.

Ihre Oberbürgermeisterin Katja Wolf

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