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Intendant Steurich muß gehen

Am 19. Dezember 2002 fand eine Aufsichtsratssitzung der Theater GmbH statt. In deren Ergebnis wurde die Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem bisherigen Intendanten Johannas Steurich beschlossen.
Der Intendant der fusionierten Thüringer Landestheater GmbH Eisenach-Rudolstadt-Saalfeld scheidet nach acht Jahren erfolgreicher Arbeit vorzeitig am 31. Dezember 2002 auf Veranlassung der Gesellschafter aus dem Vertragsverhältnis.
Im Zuge der strukturellen Neuordnung der Thüringer Theaterlandschaft wird diese Zusammenarbeit einer in Deutschland bisher einzigartigen Theaterfusion zwischen fünf kommunalen Trägern – der Stadt Eisenach, dem Wartburgkreis, dem Landkreis Saalfeld Rudolstadt sowie den Städten Saalfeld und Rudolstadt – zum Sommer 2003 beendet.

Das Theater Eisenach wird künftig mit Meiningen und das Rudolstädter Theater künftig mit Nordhausen kooperieren.

Unterschiedliche Auffassungen zwischen Intendant Steurich und den Gesellschaftern hinsichtlich des künstlerischen Profils und andere Entwicklungswege der beiden künftig selbständigen Theater führen zu einer vorzeitigen Beendigung des Vertrages.

Die Aufsichtsratsvorsitzende, Landrätin Marion Philipp, dankt an dieser Stelle Johannes Steurich für seine ausgezeichnete Arbeit als Intendant der Theater GmbH und sein großes Engagement für die Theaterstandorte in Rudolstadt und Eisenach.

Darüber informierte der Aufsichtsrat gestern Abend.

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