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Lena Oppermann erstmals international am Start

Die Eisenacherin Lena Oppermann (14), die seit diesem Jahr für die DLRG Halle-Saalekreis startet, wurde erstmals von der Bundestrainerin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Elena Prelle, für eine Nationalmannschaft nominiert. Vom 14. bis 16. Februar 2020 startete sie bei den offenen italienischen Meisterschaften in Riccione (IT).

Steffen Schulze, der Referent für Öffentlichkeitsarbeit der DLRG Ortsgruppe Eisenach, hat mit Lena über ihren ersten Einsatz in internationalen Gewässern gesprochen.

Steffen Schulze: Hallo Lena. Wie geht es dir? Wie man hört, bist du ja verletzt nach Italien gefahren.

Lena Oppermann: Ja, ich hatte mir kurz vorher im Kraftraum das Fußgelenk verstaucht. Der Knöchel war zwar während des Wettkampfs noch dick, hat mich aber nicht groß behindert.

Steffen Schulze: Gab es große Unterschiede zwischen deinen bisherigen Wettkämpfen in Deutschland? Schließlich hast du als amtierende Deutsche Vize-Meisterin der Altersklasse 13/14 schon viele Erfahrungen gesammelt.

Lena Oppermann: Das Einschwimmen war ehrlich gesagt eine Katastrophe. Ich habe noch nie so viele Sportler auf einer Bahn gesehen. Man musste direkt anstehen, um einige Meter schwimmen zu können. Auch muss man in Deutschland nicht seinen Ausweis vor dem Start vorzeigen.

Steffen Schulze: Wie hat die Zusammenarbeit mit der Bundestrainerin funktioniert?

Lena Oppermann: Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Sie hat mir sehr viele, wertvolle Tipps gegeben, aber auch hohe Anforderungen gestellt.

Steffen Schulze: Obwohl die italienischen Meisterschaften offen für anderen Nationen waren, wurdet ihr nicht für das Klassement gewertet. Ärgert es dich, wenn du bei jedem Start mit den Besten mithalten kannst, das aber in der Endabrechnung nicht gewürdigt wird?

Lena Oppermann: Nein, das ist okay. Für mich hat die Wettkampferfahrung gezählt. Außerdem freue ich mich über meine persönlichen Bestzeiten.

Steffen Schulze: Was sind Deine nächsten Höhepunkte in der noch jungen Saison?

Lena Oppermann: Besonders freue ich mich auf die 2. Internationalen Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften Anfang Mai in Warendorf. Hier treten die besten Rettungssportler Deutschlands gegeneinander an und ich darf in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sein. Außerdem ist dieser Wettkampf teil der Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober!

Steffen Schulze: Möchtest Du noch etwas unbedingt loswerden?

Lena Oppermann: Ich würde mich gern bei meiner Mutter bedanken, die immer für mich da ist, mich zu jedem Training fährt und schon über Jahre zu jedem Wettkampf begleitet, manchmal jedes Wochenende.

Steffen Schulze: Vielen Dank Lena und weiterhin viel Erfolg!

Über den Rettungssport in der DLRG: Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Dieser Sport bedeutet aber neben allem Spaß, den die Sportart bietet, auch ein Erprobungsfeld für den Ernstfall. Und so mancher Jugendlicher wurde durch den Rettungssport an die Ziele der DLRG herangeführt und konnte auch für den Einsatz als Wachgänger begeistert werden. Zusätzlich stellt die DLRG als Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Nationalmannschaft im Rettungsschwimmen. Dazu unterhält sie ein Kadersystem, aus dem die Bundestrainer Auswahlmannschaften für nationale und internationale Wettkämpfe rekrutieren.

Über die DLRG: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist mit rund 1.800.000 Mitgliedern und Förderern die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Auch in Eisenach werden die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildungen ausschließlich von ehrenamtlichen Ausbildern geleitet. Infos und Spendenmöglichkeit unter: https://eisenach.dlrg.de/

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