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Sead Hasanefendic, der Eisenacher Trainer, mit klaren Anweisungen | Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Beschreibung: Sead Hasanefendic, der Eisenacher Trainer, mit klaren Anweisungen
Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach

Mit dynamischem Angriffshandball und einer sichern Deckung dominieren

Nachgefragt bei Sead Hasanefendic, Coach des ThSV Eisenach

Der ThSV Eisenach will im Heimspiel am Samstag, 10.11.2018 um 19.30 Uhr mit einem vollen Erfolg über den HSC Coburg II die Tabellenführung behaupten.

Vor der Partie sprachen wir mit Sead Hasanefendic, dem Coach des ThSV Eisenach:
In der Vorwoche, kurz vor dem Heimspiel gegen die HSG Hanau, vermeldete der ThSV Eisenach zwei Neuverpflichtungen. Sie waren vorab sicherlich maßgeblich involviert. Was erwarten Sie von Andrej Obranovic und Eduard Klyuyko?
Unser Ziel war ursächlich die Erweiterung unseres Kaders im Rückraum. Mladan Jovanovic fiel zehn Spieltage aus. Martin Potisk zog sich einen Kreuzbandriss zu, muss mehrere Monate pausieren. Noah Streckhardt zwingt eine notwenig gewordene Finger-OP zum Pausieren. Unsere ohnehin kleine Rückraumbesetzung wurde weiter dezimiert, spielte am Limit. Insbesondere Marcel Schliedermann in der zentralen Aufbaurolle und Daniel Luther im linken Rückraum wurden im Training und im Wettkampf über einen längeren Zeitraum arg strapaziert. Andrej Obranovic im linken Rückraum und Eduad Klyuyko auf der Mitte sollen nicht nur für Entlastung, sondern auch für neue Impulse sorgen. Gleiches gilt für Mladan Jovanovic, der nun endlich voll im Trainings- und Wettkampfbetrieb steht. Ich bin mir sicher, wir werden als Mannschaft von Mladan Jovanovic, Andrej Obranovic und Eduard Klyuyko profitieren.

Apropos Mladan Jovanovic, zur Pressekonferenz in der Vorwoche sprachen Sie davon, dass sie von dem Österreicher mit serbischen Wurzeln noch viel erwarten. Was erwarten Sie konkret?
Er ist ein intelligenter Spieler, der neue Impulse mit seiner Interpretation des Spielgestalters setzen kann. Mit ihm hatten wir vom Saisonbeginn geplant; als Alternative für Marcel Schliedermann. Inzwischen hat sich Mladan Jovanovic auch in der Abwehrarbeit verbessert, ist hundertprozentig belastbar. Ihm zugute kommt, er ist als Österreicher der deutschen Sprache mächtig. Die Verständigung klappt bestens. Er war in der Saisonvorbereitung dabei, kennt unsere Abläufe.

Mit mehr Spielern im Kader erhöhen sich die personellen Alternativen. Stehen Umschichtungen bei der Stammformation ins Haus?
Derzeit nicht. Wir haben eine eingespielte Stammformation, mit einer guten Angriffsquote aus dem Rückraum, mit Alexander Saul, Marcel Schliedermann und Daniel Luther. Wir können dieser nun längere Pausen einräumen, um Kräfte zu sammeln, um mit Frische zurück auf das Parkett zu kommen. Wir werden natürlich die neuen personellen Möglichkeiten für den mannschaftlichen Erfolg nutzen. Die Saison ist noch lang, unser Ziel hoch. Mit den Neuzugängen eröffnen sich neue und andere Möglichkeiten. Schade, dass uns Martin Potisk länger ausfällt. Wir werden aber, da bin ich mir sicher, mit ihm noch viel Freude haben. Seine vorzeitige Vertragsverlängerung war ein Schritt in die richtige Richtung. Er identifiziert sich voll mit unserem Projekt.

Nun kommt die Zweite, die Reserve des HSC Coburg, mit zwei Ex-Eisenachern auf der Trainerbank (Ronny Göhl und Till Riehn) sowie zwei ehemaligen Eisenachern auf dem Parkett (Girts Lilienfelds, Lars Fichtner). Wie würden Sie die Franken charakterisieren? Was geben Sie Ihrer Mannschaft mit auf den Weg?
Der HSC Coburg II zeigte bisher zwei Gesichter. Höhen und Tiefen prägten den bisherigen Saisonverlauf. Die Franken setzen auf technisch gepflegten Handball, zumeist mit einer 6:0-Deckung, schnellem Gegenstoß und der schnellen Mitte. Kurzum, nichts Außergewöhnliches. Bei der Besetzung der zweiten Mannschaften müssen wir, siehe die Partie in Leipzig, mit Überraschungen, mit Spielern aus der jeweiligen 1. Mannschaft rechnen. Unsere Aufgabe ist klar, ein Sieg. Keine Zitterpartie! Mit dynamischem Angriffshandball, einer sicheren Deckung einschließlich einer guten Torwartleistung wollen wir von Beginn keinen Zweifel über die Punktevergabe aufkommen lassen, zugleich unsere treuen Zuschauer erfreuen.

Martin Potisk steht mit einem Kreuzbandriss auf der Langzeitverletztenliste, Noah Streckhardt fehlt aufgrund einer Finger-OP. Sind alle anderen Samstagabend dabei?
Ich gehe davon aus, dass uns alle anderen zur Verfügung stehen, Eduard Klyuyko seinen Wiedereinstand im Eisenacher Trikot geben wird.

Th. Levknecht

Andrea T. | | Quelle:

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