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ThSV Eisenach vermeldet weiteren Abgang

Noah Streckhardt wechselt zu Drittligist HSC Bad Neustadt

Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach vermeldet einen weiteren Abgang. Noah Streckhardt (20 Jahre), auf der mittleren Aufbauposition und auf Linksaußen einsetzbar, wechselt zum HSC Bad Neustadt. Er nimmt im Herbst an der Universität in Würzburg ein Sportstudium auf, bezieht mit seiner Freundin in Würzburg Quartier und entschied sich sportlich für den nahegelegenen Handball-Drittligisten.

Wir danken Noah Streckhardt für sein mehrjähriges Engagement beim ThSV Eisenach. Ihn begleiten unsere besten Wünsche für seine berufliche und sportliche Zukunft, erklärte Rene Witte, Geschäftsführer und Manager des ThSV Eisenach.

Ich verlasse schweren Herzens meine Heimatverein, bei dem ich über 13 Jahre viele Menschen kennen und schätzen gelernt habe, betont Noah Streckhardt.

Über die Handball-AG an der Grundschule, vom verdienstvollen ehemaligen Eisenacher Erstliga-Spieler Edmund Nositschka geleitet, fand er den Weg zum ThSV Eisenach, durchlief von der E-Jugend alle Nachwuchsteams bis hin zu den Männern. Mit der B-Jugend eroberte er den Titel des Mitteldeutschen Meisters, vor dem SC Magdeburg und dem SC DHfK Leipzig, spielte mit der A-Jugend in der Jugendbundesliga. Im Männerbereich kam er vorwiegend im Thüringenligateam zum Einsatz.

Ich möchte mich handballerisch weiterentwickeln, werde beim HSC Bad Neustadt von dessen zweitbundesligaerfahrenen Neuzugang Benjamin Herth sicherlich profitieren und viel lernen, blickt Noah Streckhardt in die nahe Zukunft. Zugleich möchte ich zu einem starken Team des HSC Bad Neustadt beitragen, fügt er hinzu.

Der HSC Bad Neustadt mutiert zu einer Filiale des ThSV Eisenach. Mit Trainer Frank Ihl und dem spielenden Co-Trainer Benjamin Trautvetter, Torhüter Stanislaw Gorobtschuk und nun Noah Streckhardt stehen in der kommenden Spielzeit gleich 4 Ex-Eisenacher in Diensten des Drittligisten.

Der Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie sicherte dem HSC Bad Neustadt die Ligazugehörigkeit. Nach einer 18:29-Niederlage im März beim TV Kirchzell, die Trainer Frank Ihl als „grausame Leistung“ bezeichnete, und lediglich 9:37 Punkte schien der Klassenerhalt in der 3. Liga Mitte nahezu unrealistisch. Das Personalkarussell drehte sich in jüngster Zeit. Mit Kristian Galli, Max Bauer, Martin Bieger und Nick Weber gingen etliche Stammkräfte von Bord. Mit Benjamin Herth von den DJK Rimpar Wölfen konnte ein “Wunschspieler“ verpflichtet werden. Vom ThSV Eisenach kam Torhüter Stanislaw Gorobtschuk und nun der junge Noah Streckhardt.

Th. Levknecht

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