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Uwe Gürtler hilft in Pakistan

Am 18. Februar bricht Rettungsassistent Uwe Gürtler aus Ruhla nach Pakistan auf. Es ist sein sechster internationaler Einsatz. Er war 1994 in Zaire, 1996 in Nigeria, 1996 in Ruanda, 1999 in der Türkei und 2003 im Iran. Der Eisenacher DRK-Mann Gürtler unterstützte das Internationale Rote Kreuz.
Sein neuer Einsatz führt ihn nach Muzzaffarabad (Pakistan). Dort wird er als Techniker und Sanitäter im Bereich der Basisgesundheitsstation (Emergency Response Units – ERU) tätig werden.
Vor einer Woche gab es den Auftrag, Gürtler ist der einzige DRK-Mann in Eisenach, der für solche Auslandseinsätze vorbereitet ist. Dr. Johanna Fischer aus Mosbach war als Ärztin jüngst in Pakistan und wird am 23. Februar möglicherweise erneut dorthin reisen.
Am 8. Oktober 2005 suchte ein Erdbeben Pakistan heim. Es gab mehr als 86000 Todesopfer und rund 128000 Verletzte. 3,5 Millionen Menschen wurden obdachlos.

«Ich freue mich auf den Einsatz», so der 43-Jährige. Es sei wieder eine neue Herausforderung für ihn. Er will Helfen.
Aus den Erfahrungen der früheren Einsätze weis er, zehn bis 12 Stunden ist die Arbeitszeit, Alkoholverbot gilt im ganzen Land, die Besonderheiten der fremden Kultur gilt es zu beachten.
Sechs Wochen wird er zunächst in Pakistan bleiben, eine Verlängerung sei möglich.

Für das http://www.drk-eisenach.de(DRK Eisenach) bedeutet der Einsatz: Ein Rettungsassistent muss ersetzt werden. Dazu werde man befristet einen Ersatz einstellen.

Oft wurde Uwe Gürtler von Ruhlaern gebeten, etwas für die Menschen mitzunehmen. Dies sei ihm nicht möglich. Er bat um Spenden für das DRK, mit Geld könne man vor Ort mehr bewegen. Sachspenden verlangen eine große Logistik und kosten viel Geld.

Rainer Beichler |

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