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Wirtschaftsminister Tiefensee besucht Wutha-Farnroda

Auf seiner zweiten Station im Rahmen seiner Sommertour begab sich gestern der stellvertretende Thüringer Ministerpräsident zum Unternehmen Phoenix Mecano Digital Elektronik nach Wutha-Farnroda.

Phoenix Mecano startete als Zulieferer der Automobilindustrie, bevor dann die Fokussierung auf andere Branchen wie z.B. Straßen- und Aussenlicht vollzogen wurde. Zudem arbeitet man als Produktionsdienstleister für Medizintechnik sowie Maschinen- und Anlagentechnik.

Zusammen mit dem Geschäftsführer Rolf Bormet wurden die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Coronakrise erörtert. Während man auch hier mit Umsatzeinbußen kämpfen muss, zeigt sich insbesondere die Kinderbetreuung von Mitarbeitern problematisch. Hier wünscht sich der Unternehmer eine einheitliche und vor allem nachhaltige Lösung der Landesregierung, insbesondere, wenn die Konjunktur wieder anlaufen wird. Kindergärten und Schulen sollen verlässlich die Betreuung und Bildung des Mitarbeiternachwuchses sicherstellen. Die Möglichkeit von teil- und zeitweiser Kurzarbeit wird auch als hilfreiches Instrument gesehen.

Tiefensee erläutert zudem das Thema „Zukunft der Arbeit“: Probleme in der Wartburgregion macht überwiegend die Automobilindustrie. Im Teilbereich des Antriebsstranges sei ein Transformationsprozess notwendig, der nicht ohne Verluste einhergehen wird.

Zukünftige Förderung fokussiert sich auf das Wiederanspringen der Wirtschaft. Hier wird Liquidität benötigt, um die Produktion wieder anlaufen zu lassen. Dazu bereitet die Thüringer Landesregierung Programme wie z.B. Nachrangdarlehen vor.  Ausserdem möchte Tiefensee die Kooperation Thüringer Betriebe fördern. Dabei rückt die Digitalisierung in den Vordergrund – es gibt bereits Gespräche mit regionalen Softwareanbietern, die entsprechende Plattformen zur Verfügung stellen.

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