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Zum Internationalen Tag der älteren Menschen

Ein Viertel der Thüringer Bevölkerung ist 65 Jahre und älter

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lebten 2021 in Thüringen im Jahresdurchschnitt 2,1 Millionen Menschen in privaten Haushalten, darunter waren 545 Tausend Personen bzw. 26,1 Prozent ältere Menschen ab 65 Jahren. Nach den Erstergebnissen des Mikrozensus lag der Frau- enanteil an den Älteren mit 305 Tausend Personen bei 55,9 Prozent, während er in der Gesamtbevölkerung bei 50,4 Prozent lag. Gegenüber 2011 ist die Zahl der Älteren um 15,1 Prozent bzw. 71 Tausend Personen gestiegen.

Weniger als ein Drittel (32,2 Prozent bzw. 176 Tausend Personen) aller älteren Menschen ab 65 Jahren lebte 2021 in Thüringen allein. Damit erhöhte sich die Zahl der älteren Alleinlebenden(1) seit 2011 um 21 Tausend Personen, während ihr Anteil an allen Älteren fast unverändert blieb (2011: 32,7 Prozent). Frauen stellten mit 72,1 Prozent die Mehrzahl der älteren Alleinlebenden.

2021 waren 31 Tausend Personen ab 65 Jahren und somit 5,6 Prozent aller Älteren erwerbstätig. Da- mit ist die Zahl der älteren Erwerbstätigen seit 2011 um 18 Tausend Personen bzw. 2,9 Prozentpunkte gestiegen. 63,1 Prozent der älteren Erwerbstätigen gaben 2021 an, ihren überwiegenden Lebensunterhalt trotz der eigenen Erwerbstätigkeit aus Rente oder Pension zu bestreiten, während ein Drittel (33,9 Prozent) der über 65-jährigen Erwerbstätigen ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus der eigenen Erwerbstätigkeit verdiente.

2,4 Prozent der Älteren (13 Tausend Personen) hatten 2021 einen Migrationshintergrund. Zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund zählen alle Personen, die die deutsche Staatsbürgerschaft nicht durch Geburt besitzen oder die mindestens einen Elternteil haben, auf den dies zutrifft.

1) Alleinlebende sind alleinstehende Personen, die in einem Einpersonenhaushalt leben.

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