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Bad Salzunger Soldaten zum Friedenseinsatz

Anlässlich der Verabschiedung von Soldaten des Panzergrenadierbataillons 391 und der 4. Kompanie des Instandsetzungsbataillons 51 in das Kosovo sagte Vogel, dass sich die Bundeswehr vor allem durch die Art und Weise, wie sie ihren Auftrag erfülle, bei unseren Partnern in NATO und UNO großen Respekt und Anerkennung erworben habe.

Mit Blick auf die Debatte um die Wehrpflicht sagte Vogel, dass für ihn und die Thüringer Landesregierung die allgemeine Wehrpflicht nicht zur Disposition stehe. Die Bundeswehr genieße auch in Thüringen ein hohes Ansehen. Deshalb sei es nicht hinnehmbar, wenn Standorte im Freistaat überproportional von Schließungen oder schmerzhaften Reduzierungen betroffen sind.

Bei der Diskussion müsse auch der veränderten Funktion, die Teile der Bundeswehr haben, beispielsweise Auslandseinsätze, Rechnung getragen werden. Die Hilfe beim Wiederaufbau der von Krieg und Bürgerkrieg zerstörten Länder auf dem Balkan und in Afghanistan, die Herstellung von Frieden und Sicherheit seien heute neben der Verteidigungsfähigkeit des eigenen Landes wichtige Aufgaben der Bundeswehr geworden.

Vogel: «Die veränderte Funktion der Bundeswehr, vor allem die internationalen Einsätze zur Friedenssicherung haben gezeigt, dass die Voraussetzungen stimmen müssen, damit unsere Soldatinnen und Soldaten Freiheit und Demokratie effektiv sichern und verteidigen können.» Neben unserer moralischen Unterstützung müsse auch die bestmögliche Ausstattung und die bestmögliche Ausbildung gesichert sein.

Vogel abschließend mit Blick auf den bevorstehenden Einsatz der Bad Salzunger Soldaten im Kosovo: «Gerade wenn es darum geht, außerhalb unserer Grenzen für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie einzutreten, geht die Bundeswehr mit gutem Beispiel voran.»

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