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Bergemann erneut Landesvorsitzender der CDA

Die Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) führte jüngst ihre 8. Landestagung unter dem Motto: «Nur Gerechtigkeit schafft Zukunft» durch.
Schwerpunkte der Diskussion waren die anstehenden notwendigen Veränderungen in Deutschland und der Koalitionsvertrag aus Sicht der CDA.
«Wir brauchen Reformen – aber Reformen, die sich am christlichen Menschenbild, an der unveräußerlichen Würde des Menschen, an den Grundwerten Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität orientieren», so der CDA-Landesvorsitzende Gustav Bergemann in seiner Rede. Der Reformprozess aus dem Koalitionsvertrag CDU/CSU/SPD gelinge nur, wenn man auf dem Weg dahin auch alle Menschen mitnehme, ihnen in der Diskussion erkläre, was sie künftig erwarte und wie die geplanten Maßnahmen finanziert werden sollen.
Über den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wurde resümierend festgestellt, aus Sicht der CDA gibt es 16 gute Gründe, warum dieser Vertrag auch eine Chance für die Zukunft bietet.
So wurde u.a. mit der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 ab 2012 und der damit verbundenen Klausel, wer 45 Beitragsjahre aufweist, kann auch in Zukunft mit 65 Jahren in Rente gehen, z.B. eine langjährige Forderung der CDA, bei 45 Beitragsjahren den abschlagfreien Renteneintritt schon mit 63 zu ermöglichen, nicht voll erfüllt, aber mit dem Grundanliegen habe man sich durchgesetzt: Langjährige Beitragszahlung muss honoriert werden. Auch die Impulse für mehr Beschäftigung sind aus CDA-Sicht wichtig: Langzeitarbeitskonten werden gesichert und die Weiterentwicklung des Kündigungsschutzes erfolge sozial verträglich. An den Schwellenwerten werde nichts geändert.
Als Gastredner sprach Ministerpräsident Dieter Althaus zu den Delegierten und warb bei den Anwesenden für die «Thüringer Familienoffensive». Schwerpunkt in Thüringen ist und bleibt auch weiterhin die Stärkung der Familien.

Zum Landesvorsitzenden wurde Gustav Bergemann, MdL (Kittelsthal) erneut für die nächsten zwei Jahre in das Amt gewählt.

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