Ernst Kranz sprach mit der Deutschen Post AG

Aufgrund der Ankündigung der Deutschen Post AG weitere Filialen zu schließen, ergriff MdB Ernst Kranz die Initiative. Er bat die Bürgermeister, der von den Schließungen betroffenen Gemeinden, um Zuarbeit und traf sich mit dem Politikbeauftragten der Post AG für die Region Erfurt Jürgen Ruhland.

An die Stelle der Filialen solle der Mobile Post-Service treten, bei dem Briefmarken erhältlich sind und dem Briefe und Pakete mitgegeben werden können. Betroffen sind Niederdorla, Schönstedt, Leimbach, Mülverstedt, Herda, Mihla und Schweina.

Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden erläuterten MdB Ernst Kranz die Auswirkungen in ihren Gebieten. Dabei kommt es zu zum Teil zu sehr merkwürdigen Veränderungen. Während beispielsweise in Oberdorla die Postagentur von sich aus ohnehin gekündigt hat, wird in Niederdorla die Post-Service-Filiale geschlossen, so dass für die Postagentur in Oberdorla ein neuer Betreiber gesucht werden muss. «Das ist nicht nachvollziehbar», so MdB Ernst Kranz.

MdB Ernst Kranz bat deshalb den Politikbeauftragten der Post für seinen Wahlkreis, Jürgen Ruhland, um ein Gespräch, das am 24. Februar 2005 im Reichstagsgebäude statt gefunden hat.

Bei dem Gespräch wurde über den Hintergrund der Schließungen gesprochen und eventuelle Möglichkeiten einer Fortführung oder eines Ersatzes auf Grundlage der Post-Universaldienstleistungsverordnung beraten. MdB Ernst Kranz übergab Jürgen Ruhland die ihm von den Bürgermeistern vorliegenden Unterlagen und forderte weitere Informationen bezüglich des bestehenden und künftigen Postnetzes in seinem Wahlkreis.

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