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Experten – 30000 Arbeitsplätze durch Elektromobilität möglich

Im Bundestag fand eine Anhörung von Wissenschaftlern, Unternehmen und Verbänden zum Thema Elektromobilität statt. Darüber informierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte. Am 18. Mai hatte das Bundeskabinett das Regierungsprogramm Elektromobilität verabschiedet, zu dem die Experten heute Stellung nahmen.

«Seit Mai vergangenen Jahres wurde ein Konzept entworfen, dass die deutsche Automobilindustrie ins Zeitalter der Elektroautos katapultieren soll», so der Hirte. Konkret wird angepeilt, dass die Autobauer bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland auf die Straße bringen. Die Verdopplung der Kfz-Steuerbefreiung für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von unter 50 g/km bis 2015 wird einen wichtigen Anreiz dazu leisten, damit es sich lohnt, ein Elektroauto zu kaufen. Christian Hirte begrüßt, dass die Bundesregierung und die Wirtschaft ihr finanzielles Engagement auf 1 Mrd. aufstockt. Experten rechnen mit 30000 zusätzlichen Arbeitsplätzen; Jobs, die Hirte gern auch in Thüringen sehen würde.

«Das ist eine große Chance für Opel Eisenach», so der 34-jährige Umweltpolitiker, der als Mitglied im Koordinationskreis Elektromobilität seiner Fraktion das Projekt maßgeblich mit begleitet. «Dort könnte in wenigen Jahren eine Elektrovariante des Opel Junior vom Band rollen.» Aber auch für den ländlichen Raum sieht Hirte Chancen bei neuen Konzepten. «Hier hat jeder seinen eigenen Parkplatz am Haus, wo er ein Auto aufladen kann, die Strecken sind in der Regel überschaubar, so dass man sein tägliches Pensum mit einer Batterie schaffen kann. Viele Rahmenbedingungen sind im ländlichen Raum viel günstiger, als etwa in einer Stadt wie Berlin. Ich hoffe daher, dass im Freistaat auch innovative Projekte in der Fläche auf den Weg gebracht werden können.»
Mit den Experten war sich Hirte einig, dass Mobilität am Ende auch bezahlbar bleiben müsse. «So wie bei der Energie, gilt auch hier, dass wir das Wünschbare mit dem Machbaren und Bezahlbaren zusammenbringen. Mobilität ist weiterhin unverzichtbar und muss jedem möglich sein», so Hirte abschließend.

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