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«Hände weg von der öffentlichen Wasserversorgung!»

Der SPD-Bundestagskandidat Michael Klostermann fordert anlässlich des Weltwassertages, dass die Wasserversorgung auch zukünftig in öffentlicher Hand bleiben soll. Er macht vor diesem Hintergrund auf eine europäische Bürgerinitiative aufmerksam, die sich gegen die Privatisierung der Wasserversorgung richtet. Klostermann hat sich der Bürgerinitiative ähnlich wie weit über eine Millionen andere EU-Bürger angeschlossen.

In diesem Zusammenhang begrüßt Klostermann den aktuellen Antrag der SPD-Bundestagsfraktion, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, den vorgelegten Entwurf einer EU-Konzessionsrichtlinie abzulehnen.

«Die Privatisierung der Wasserversorgung bringt keinerlei Nutzen für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Das haben Erfahrungen in unseren europäischen Nachbarländern gezeigt», betont Klostermann. «Vielmehr steht zu befürchten, dass damit die preisgünstige und qualitativ hochwertige Wasserversorgung kurzfristigem Gewinnstreben geopfert wird. Deshalb müssen wir den Anfängen wehren und dürfen keine Schleusen hin zu einer schleichenden Privatisierung der Wasserversorgung öffnen. Gesetzgebungsinitiativen der EU-Kommission in diese Richtung dürfen daher weder durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat noch durch Bundestag und Bundesrat unterstützt werden», so der SPD-Bundestagskandidat abschließend.

Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er widmet sich in jedem Jahr einem speziellen Thema. Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Jahr 1992.
Ziel des Weltwassertages ist unter anderem, auf die Herausforderungen der Wasserwirtschaft im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach Trinkwasser sowie die Fragen des Zugangs, der Verteilung und der Dienstleistungen rund um das Wasser aufmerksam zu machen.

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