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Ingo Wachtmeister beim Stiftungsnetzwerk Bildung

Am vergangenen Freitag, 8. April, knüpften die Teilhaber*innen des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach fast zwei Jahren an die vorherigen Sitzungen an, um den kollegialen Fachaustausch mit der Politik, der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wieder zu pflegen. Das Thema der Veranstaltung lautete: „Perspektive: Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Wie kann der Dialog zwischen Politik, Zivilgesellschaf, Wirtschaft und Wissenschaft dazu geführt werden und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?“. Das Treffen fand in den Räumen des Evangelischen Augustinerklosters auf Einladung der „BürgerStiftung“ Erfurt statt.

Ingo Wachtmeister, Hauptamtlicher Beigeordneter mit den Geschäftsbereichen Jugend, Bildung, Stadtentwicklung und Kultur sowie Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit, sprach als Referent aus der Perspektive der Politik. Zudem waren Ines Hartung, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft AWG „Eisenach“ eG, für die Wirtschaft und Dr. Elke Witt, Referentin der Abteilung „Wissenschaft – Politik – Gesellschaft“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina für die Wissenschaft als Referentinnen eingeladen.

Stärkung demokratischer Prozesse vor Ort

Inhaltlich lag der Fokus darauf, wie zivilgesellschaftliche Akteure dabei unterstützt werden können, demokratische Prozesse vor Ort anzustoßen und zu stärken. Denn der soziale und wertebasierte Zusammenhalt der Gesellschaft drohe, zunehmend verloren zu gehen. Ingo Wachtmeister fasste zusammen: „Eisenach auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune will die Zukunft gemeinsam mit der Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und der Bürgerschaft gestalten. Eines ist ganz klar: Nur zusammen werden wir das schaffen.“ Dabei spielen Prozesse und Strukturen, die regelmäßigen Austausch zwischen den Beteiligten ermöglichen, eine ebenso große Rolle wie das Festlegen gemeinsamer Ziele mit der Bürgerschaft, führte Ingo Wachtmeister weiter aus.

Für Ines Hartung ist die Zusammenarbeit vor Ort und die soziale Verantwortung Kern des Genossenschaftsgedankens. Die Stärkung der Nachbarschaft kann nur in einer Verantwortungsgemeinschaft aller Akteure gelingen. Dabei ist die wissenschaftliche Beratung von Politik und Gesellschaft wichtig für die Festlegung des Handlungsbedarfs, wie Dr. Elke Witt feststellt. Will man die Bürgerschaft als gleichberechtigte Partner einbinden, dann muss man auch auf ihre Rahmenbedingungen achten.

Mehr zur Sitzung finden Sie hier: https://www.netzwerk-stiftungen-bildung.de/netzwerk/stiftungsnetzwerke-bildung-auf-laenderebene/sachsen-sachsen-anhalt-thueringen

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