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Jahresempfang des CDU-Kreisverbandes: Eisenacher Christdemokraten blicken optimistisch in die Zukunft

Am vergangenen Montag trafen sich die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Eisenach mit geladenen Gästen und Freunden, um im traditionellen Hotel «Kaiserhof» in Eisenach ihren alljährlichen Jahresempfang zu feiern. Eingeladen waren wie in jedem Jahr Menschen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Vereinen, Verbänden, der Kirchen und der Stadtratsfraktionen. Den Thüringer Landtag vertraten Gustav Bergemann und Evelin Groß.

Der Eisenacher CDU-Chef Raymond Walk blickte in seiner Begrüßungsrede zunächst auf das schwierige Jahr 2012, in dem nicht alle Ziele erreicht wurden: «Natürlich wären wir gerne wieder in das Rathaus eingezogen. Auch die internen Personaldiskussionen – gerade bei den Führungsfunktionen – habe uns nicht wirklich geholfen.» An dieser Stelle bedankte sich der Vorsitzende ausdrücklich bei den bisherigen Verantwortungsträgern, die unter Zurückstellung ihrer persönlichen und familiären Interessen sich stets für Ihr Eisenach und Ihre CDU eingesetzt haben.

Des Weiteren erläuterte er den Kurs für die kommenden Jahre, insbesondere für die Kommunalwahl 2014. «Nicht zaudern, sondern anpacken! Die Zukunft Eisenachs wird im Parlament entschieden. Wenn wir wollen, dass wir hier weiter maßgeblich beteiligt sind, müssen wir hierzu etwas tun!», so Raymond Walk. Das neu aufgestellte Team 2014 befinde sich bereits im Arbeitsmodus. Nun gelte es, die richtigen Kandidaten, die passenden Themen und den dazu gehörenden Zeitplan abzustimmen.

Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bekräftigte in ihrer Rede , dass der Neustart der Eisenacher CDU nach der Wahlniederlage 2012 gelungen sei und lobte die Aktivitäten des neuen Kreisvorstandes, die nicht enttäuscht die Segel gestrichen haben. In ihren Ausführungen warb die Ministerpräsidentin kompetent und charmant für die Kultur- und Tourismusstadt Eisenach und lobte die Eisenacher Bürgerschaft für ihr aktives Miteinander zum Wohle der Stadt. «Die CDU ist in Eisenach fest verwurzelt. Und nur mit uns geht es wieder aufwärts!», so ihr bilanzierendes Fazit.

Interessante Einblicke gewährte Timo Bamberger, einer der Chefs des Eisenacher Theaters am Markt (TAM). In seinem Redebeitrag stellte er das TAM als ein professionelles, kleines Bürgertheater vor, welches von Laiendarstellern betrieben wird, chronisch unterfinanziert ist und auf der Basis eines theaterpädagogischen Konzeptes auf hohem ästhetischen Niveau arbeitet.

Für die festliche Umrahmung des Abends sorgten Melissa Basibüyük, Martin Biesecke, Antonia Heinze von der Musikschule «Johann Sebastian Bach» sowie TAM-Schauspielerin Esther Hilsemer mit einem Monolog aus «Der zerbrochne Krug».

Ein gelungener und mehr als gut besuchter Jahresempfang klang aus bei interessanten Gesprächen im Foyer des Kaiserhofes.

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