Kali 2.0: Wartburgkreis wird mit rund 450.000 Euro gefördert

Hirte: "Wir müssen an die Zeit nach dem Kalibergbau denken."

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Der Kalibergbau hat die Region im südlichen Wartburgkreis mehr als ein Jahrhundert lang wirtschaftlich geprägt und wird die Einkommen vieler Menschen noch möglichst lange sichern.  

Wir müssen aber schon heute an die Zeit nach dem Kalibergbau denken, so der Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte. Ich bin mir sicher, dass mit der Förderung ein wesentlicher Beitrag geleistet wird, um eine nachhaltige Transformation in der Region anzugehen. Dazu ist eine gezielte regionale Förderung notwendig, so der 48-jährige Umweltpolitiker. Aber die komplizierte deutsche Förderlandschaft stellt Kommunen mit wenig Fördererfahrung, finanziellen Engpässen und ohne spezialisierte Verwaltungseinheiten vor große Herausforderungen.

Daher soll die Förderung des Bundes mit dem sperrigen Namen „Absorption von Fördermitteln in die Kaliregion“ und die Landkreise Wartburgkreis und Hersfeld-Rotenburg den Wartburgkreis und den hessischen Nachbarkreis befähigen, die Förderlandschaft besser zu erfassen, passgenaue Förderanträge zu stellen und somit konkrete Projekte umzusetzen.  

Die Initiative ist Bestandteil des Förderprogramms „Region gestalten“, mit dem das BMWSB aus Mitteln des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung“ (BULEplus) Vorhaben in ländlichen Räumen unterstützt.

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