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Kummer: Kali + Salz verfolgt durchsichtiges Manöver!

Als «durchsichtiges Manöver» bezeichnet Tilo Kummer, Sprecher für Umweltpolitik, die täglich rollende Laugen-LKW-Karawane von Neuhof nach Phillipsthal. «Offenkundig soll damit der Unmut der Bevölkerung hervorgerufen werden, um Druck auf die Politik zur Genehmigung der Salzpipeline in die Werra auszuüben. Etwa 120 LKW-Transporte pro Tag sind u. a. wegen ihres Lärms eine immense Belastung für die Anwohner.»

Von der Landesregierung fordert der Umweltexperte der LINKEN: «Statt ewig auf Antwortbriefe aus Hessen zu warten, sollte das Umweltministerium die Einhaltung von Vorschriften durchsetzen.» In der Sitzung des Umweltausschusses habe die Landesregierung mitgeteilt, dass man in Hessen mit einem Brief angefragt hat, auf welcher rechtlichen Basis die LKW-Transporte erfolgen dürfen. Die Landesregierung versicherte, auch dem Ausschuss das Antwortschreiben aus Hessen zur Verfügung zu stellen.

Die Landesregierung habe immer wieder betont, dass die Laugeneinleitung aus Neuhof in die Werra nur in Havariefällen genehmigt wäre. «Das ist eindeutig nicht der Fall. Deshalb müssen die Laugenlaster gestoppt werden», verlangt Kummer.

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