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Ortsteilrat in Wenigenlupnitz

In der ersten Versammlung des OTR Wenigenlupnitz am 5. März wurde Horst Braun zum stell. Ortsteilbürgermeister gewählt.
Weiter wurde in dieser Versammlung über den erheblichen Investitionsrückstau in Wenigenlupnitz beraten.  Um dem Zerfall der Ortslage entgegenzuwirken ist über die Wählergruppe „Zukunft-Hörselberg-Hainich“ ein Antrag auf Durchführung von Investitionsmaßnahmen im Ortsteil Wenigenlupnitz im Rahmen der Fördermöglichkeiten an den Gemeinderat mit folgenden Schwerpunkten gestellt wurden:

Kirchhof mit seinen zwei Zugängen

Derzeit ist es (besonders der älteren) Bevölkerung nicht möglich, gefahrlos, z. B. mit Gehhilfen, zur Kirche zu gelangen. Eine Vielzahl der Bevölkerung kann momentan nur eingeschränkt am dörflichen Leben teilnehmen (Gottesdienste, Beerdigungen und Konzerte in der Kirche)

Abriss des alten Bauhofgebäudes (Scheune) und Schaffung von Parkplätzen für die Feuerwehr.

Die Scheune ist baufällig und stellt eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Durch den  Abriss könnten an dieser Stelle die dringend benötigten Parkplätze für die Feuerwehr entstehen und der Gefahrenbereich bei der Ausfahrt zu Einsätzen beseitigt werden. Seit Jahren wird dies von der Feuerwehr-Unfallkasse bemängelt.

Sanierung Feuerwehrgerätehaus

Die Sanierung ist dringend notwendig (auch ohne Fördermittel), um die Feuchtigkeit im Baukörper zu beseitigen und das Gebäude mit einer Grundbeheizung auszustatten. Der bisherige Zustand hat einen wiederkehrenden Schimmelbefall der Einsatzbekleidung verursacht, der durch die Giftigkeit eine Gesundheitsgefahr für die Einsatzkräfte und für Personen, mit denen man während des Einsatzes in Berührung kommt, darstellt.

Gebäudekomplex Gutshof

Der Gebäudekomplex stellt zum Teil eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar und ist des Weiteren unansehnlich und sorgt nicht für die Attraktivität des Ortsbildes. Hier sollte eine Grundsatzentscheidung der Gemeinde erfolgen Abriss oder Erhaltung in Abstimmung mit dem Besitzer des zweiten Gebäudeabschnitts. Unter Beachtung der Hochwasserlinie könnten hier Flächen für neue Eigenheime entstehen.

Die zweite außerordentliche Versammlung fand schon am 19.03.2015 statt.

 In dieser ging es um die Ankündigung in Wenigenlupnitz Flüchtlinge und Asylbewerber unterzubringen. Welche bei der Bevölkerung im Ort sehr große Unruhe und Diskussionen hervorgerufen hat.

Die Meinungen im Ortschaftsrat waren sehr unterschiedlich. Die Hauptbedenken liegen in der fehlenden Infrastruktur des kleinen Ortes Wenigenlupnitz mit seinen 600 Einwohnern und ob das Gebäude mit seiner Zimmeraufteilung für so ein Vorhaben überhaupt geeignet ist.

In Anbetracht der Größe des Ortes wenn es überhaupt möglich ist Flüchtlinge aufzunehmen, sollten es nicht mehr wie 20 Personen werden.

 

 

Paul-Philipp Braun |

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