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RENTSCH/BARTH (FDP): Ausbau A44 schnellstmöglich fertigstellen – Infrastruktur führt Hessen und Thüringen stärker zusammen

Bei einem gemeinsamen Treffen am 25. Jahrestag der ersten Leipziger Montagsdemo verabschiedeten die beiden Fraktionsvorsitzenden Florian RENTSCH aus Hessen und Uwe BARTH aus Thüringen die Eisenacher Erklärung, in der die beiden FDP-Politiker festhalten, dass 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung eines der letzten Verkehrsprojekte der deutschen Einheit, die A 44, endlich fertiggestellt werden müsse: »Der Ausbau der A 44 und die Verknüpfung mit der A 4 bei Wommen sind für uns Liberale ein weiteres Stück Vollendung deutscher Einheit, da sie ein weiteres Zusammenwachsen von Hessen und Thüringen ermöglichen. Wir sind überzeugt, dass die A 44 wesentlich zur Verbesserung der Verkehrs- und Standortqualitäten und zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft des Bundeslandes Hessen und des Freistaats Thüringen beitragen wird. Zudem wird die A 44 absehbar sowohl in Thüringen als auch in Hessen eine Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger führen, indem sie neben großräumigen Verbindungsfunktion auch die bestehenden Ortsdurchfahrten deutlich entlastet”, erklärten Rentsch und Barth in Eisenach.

Weiter erklärte Rentsch: »Die FDP-Fraktionen aus Hessen und Thüringen fordern daher, dass die Kosten für den Autobahnbau durch eine Verkürzung der Planungsabläufe und eine Reduzierung der Umweltauflagen deutlich gesenkt werden müssen. Es ist aus unserer Sicht nicht vertretbar, dass der Ausbau der Infrastruktur durch bürokratische Hürden und überzogene Forderungen faktisch blockiert wird und sich zu lange hinzieht.”
»Die Fertigstellung der A 44 ermöglicht es zudem, dass schon jetzt die Orte entlang der B247 wie Bad Langensalza, Mühlhausen, Großengottern, Gräfentonna und Kallmerode teilweise vom überregionalen als auch regionalen Verkehr entlastet werden. Denn durch die A 44 wird das nachgeordnete Landes- und Kreisstraßennetzes entlang der B247 entlastet», so der Thüringer FDP-Fraktionsvorsitzende Uwe Barth.
Beide Landespolitiker betonten zudem die Bedeutung des Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor in Hessen und Thüringen. Aus diesem Grund habe man in der Eisenacher Erklärung auch festgehalten, die Potentiale des Tourismus künftig noch besser ausschöpfen zu wollen. «Daher streben wir eine länderübergreifende Vermarktung von überregionalen Tourismuszielen wie beispielsweise der Rhön an. Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf den Radtourismus gelegt werden, der eine immer bedeutendere Rolle in der Tourismusbranche einnimmt», so Rentsch.

«Dass in Thüringen aktuell bereits ein Umsatz von 60 Millionen Euro durch Fahrrad-Tagesreisen erwirtschaftet wird, belegt das touristische Potential solcher Angebote, die in Zukunft noch stärker beworben werden sollten. Darüber hinaus kann der Radtourismus auch dazu beitragen, das Bild Thüringens und Hessens als kulturell vielfältige, schöne, weltoffene, kulinarische wertvolle sowie sportliche Regionen nach außen zu vermitteln», sagte Barth.

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