SPD-Basis kürt Landtagskandidaten in den Wahlkreisen Wartburgkreis I und II

Martin Geißler und Tarek Sabsaby als Direktkandidaten nominiert

Die Basis der SPD Wartburgkreis hat in der vergangenen Woche den Direktkandidaten für die Landtagswahl im September 2024 nominiert.

Im Wahlkreis Wartburgkreis I (südlicher Wartburgkreis ohne Bad Liebenstein und Barchfeld- Immelborn) tritt erneut Martin Geißler an. Der 35-Jährige Vachaer wurde einstimmig zum Direktkandidaten gewählt. Der stellvertretende Kreisvorsitzende arbeitet aktuell im Gesundheitsamt des Wartburgkreises und engagiert sich ehrenamtlich als Stadtrat in Vacha. Darüber hinaus kümmert er sich in seiner Freizeit um Naturschutz und Landschaftspflege, betreibt als DJ die Discothek „Palm Beach“ in Hämbach und sammelt Streckenkilometer als passionierter Läufer.

Martin Geißler will sich im Thüringer Landtag vor allem für Bürokratieabbau und die Förderung des ländlichen Raums einsetzen.

Der ländliche Raum steht angesichts des demografischen Wandels vor enormen Herausforderungen. Das muss die Landespolitik insbesondere bei Strukturfördermaßnahmen und Unternehmensansiedlungen im Blick behalten. Es darf keine Zentralisierung von Gewerbe- und Industrieansiedlungen rund um das Erfurter Kreuz geben, zeigt sich der Vachaer überzeugt.

Im Wahlkreis Wartburgkreis II (Eisenach, Gerstungen, Werra-Suhl-Tal) wurde der 46-Jährige Eisenacher Tarek Sabsaby ebenfalls ohne Gegenstimme nominiert. Er stammt aus Syrien und ist vor sieben Jahren nach Deutschland geflüchtet. Gegenwärtig ist Tarek Sabsaby als Integrationsmanager bei der Sozialen Dienstleistungsgesellschaft des Wartburgkreises beruflich tätig und unterstützt anerkannte Asylbewerber und Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt. In seiner Freizeit engagiert er sich im interkulturellen Verein in Eisenach. Er will sich im Thüringer Landtag vor allem für ein funktionierendes Integrationskonzept des Landes einsetzen.

In der Wartburgregion wird in den nächsten Jahren fast ein Drittel der Erwerbsbevölkerung in den Ruhestand gehen. Die erfolgreiche Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt wird daher eine der Zukunftsfragen für den Wirtschaftsstandort Wartburgkreis und Thüringen insgesamt sein, macht Sabsaby deutlich.

Die Nominierung im Wahlkreis Wartburgkreis III folgt im Februar 2024.

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