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Stadtrat Eckard Lindner in Weißrussland

Eckard Lindner, SPD-Stadtrat aus Eisenach, weilte für eine Woche jüngst in Weißrussland. Neben Minsk wurde auch Eisenachs Partnerstadt Mogilew besucht. Dort empfing ihn Oxana Bernazkaja, von den dortigen Sozialdemokraten. Sie weilte bereits in der Wartburgstadt.
Lindner konnte an den ersten Stellvertreter des Exekutivkomitees, Viktor Djubailow, einen Brief von Eisenachs Oberbürgermeister übergeben. Im Gespräch ging es um Möglichkeiten der Belebung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen beider Städte. Zum Sommergewinn sei eine Abordnung aus Mogilew avisiert.
Eisenachs Stadtrat hatte die Gelegenheit eine soziale Einrichtung Mogilews zu besuchen. Es war eine Einrichtung, die sich mit der Notlage von Familien mit behinderten Kindern befasst und versucht eine Bildungs- und Behandlungsstation für geistig behinderte Kinder aufzubauen.
Lindner regte an, dass man sich von Eisenach aus auch um dieses Projekt kümmern sollte, da hier wirklich Hilfe erforderlich sei. Auch sollte man stärker auf die Auswahl der Kinder Einfluß nehmen, die regelmäßig in den Ferien nach Eisenach kommen. Ein runder Tisch in Mogilew wäre dazu angebracht.
Viele Probleme hat Weißrussland, die Wirtschaft sei von der dirigistischen Regierung abhängig, es gebe eine Zensur der Zeitung und vieles bremse die wirtschaftliche und politische Entwicklung. Im Jahr 2003 sind Kommunalwahlen, hier werden die Eisenacher Sozialdemokraten helfen, besonders wenn es um die Ausarbeitung von Dokumenten geht, die Grundlage für eine demokratische Entwicklung seien. Den Sozialdemokraten gab Lindner eine gute Chance ins Parlament zu kommen, da gute Strukturen der Organisation vorhanden sind.
Die Reise erfolgte über das Internationale Bildungswerk (IBB) auf Einladung der Belorussischen Sozialdemokratischen Partei und des Solidaritätskomitee Belarus in Deutschland. Ein Diskussionspunkt bei den Treffen und Seminaren waren neben wirtschaftlichen Fragen auch die Wahlen zur Präsidentschaft, die unter OSZE-Beobachtung standen. Deutschlands Botschafter in Belarus gab den einen Empfang.

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