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Touristenzahlen bringen Eisenach Spitzenplatz ein

Der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte freute sich über die Bekanntgabe der aktuellen Touristen- und Übernachtungszahlen: «Der Tourismus, insbesondere der Städtetourismus trotzt erfolgreich der Krise. Eisenach setzt mit einem Plus von 10 Prozent bei den Übernachtungen im 1. Halbjahr ein starkes Ausrufezeichen. Aber auch der in Thüringen insgesamt stark wachsende Städtetourismus zeigt, welch großes Potenzial hierin liegt. Gerade für Eisenach, dessen Industrie gerade in schwierigem Fahrwasser ist, ist dieses Signal enorm wichtig», so Hirte.

Hirte betonte abermals, dass gerade im Rahmen der Lutherdekade das Potenzial noch weiter wachsen werde. «Eisenach ist ohnehin schon einer der wichtigsten Magneten Thüringens, dass wird sich in den kommenden Jahren noch weiterentwickeln. Daher müssen wir weiter daran arbeiten, Gästen aus aller Welt hervorragende Bedingungen zu bieten. Wenn wir im kommenden Jahr grünes Licht für die Lutherausstellung 2017 erhalten, werde ich mich auch dafür einsetzen, dass Eisenach finanzielle Unterstützung bei allen Vorbereitungen erhält», so Hirte weiter.

Mit dem neuen Koalitionsvertrag sieht Hirte die Tourismusbranche weiter gestärkt. «Dem Thema Tourismus ist überhaupt erstmals ein eigenes Kapitel in einer Koalitionsvereinbarung gewidmet. Das zeigt bereits, wie wichtig der Regierung das Thema ist. An erster Stelle steht dabei die Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe auf 7%.» Aber auch weitere Schritte seien vorgesehen, so Hirte. So solle es eine stärkere Verankerung der Barrierefreiheit in allen Bereichen sowie eine geplante Tourismuskonzeption für den ländlichen Raum geben. Zu beiden Feldern hatte auch Hirte sich in verschiedenen Gesprächen in den vergangenen Monaten erkundigt. Durch eine intensivere Bund-Länder-Zusammenarbeit sollen auch Verbesserungen bei in der Länderzuständigkeit liegenden Rahmenbedingungen, wie den Rundfunkgebühren und einer Ausweitung des Gesamtferienzeitraums der Sommerferien, angestrebt werden.

Außerdem werden viele Betriebe der Tourismuswirtschaft wie Hotels, Gaststätten, Reisebusunternehmen und Reisebüros von der Senkung der gewerbesteuerlichen Zurechnung von Immobilienmieten von 65 auf 50 Prozent profitieren. Der Buslinienfernverkehr soll durch eine Änderung im Personenbeförderungsgesetz gefördert werden. Weiterhin sollen bei Umweltzonen die Ausnahmeregelungen bundesweit vereinheitlicht werden, was insbesondere Reisebussen zu Gute kommen wird, die grundsätzlich bereits zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln zählen. Damit können drohende negative Folgen auch für die Hotellerie, die Gastronomie, den Einzelhandel und Veranstaltungsorte in den Innenstädten verringert werden.

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