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Umweltbehörde will Kaminöfen und Pelletheizung an den Kragen

Hirte: „Umweltbundesamt auf dem Holzweg.“

Bestenfalls „unverständlich und kontraproduktiv“ findet der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte die Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA), der Bund solle zukünftig keine Holz- oder Pelletheizungen mehr fördern.

Wenn das UBA glaubt, man könne den Leuten jetzt vermitteln, nicht mehr in Holzheizungen zu investieren, obwohl Grüne und Umweltverbände das jahrelang propagiert hatten, so befindet sich das Bundesamt auf dem Holzweg.

Anscheinend begreift man dort nicht dass beim Heizen mit Holz vor allem eins berücksichtigt werden muss: die CO2-Emissionen. Selbst bei einem deutlichen Fokus, Holz zuallererst in langlebigen Produkten einzusetzen, bleiben immer noch jede Menge Neben- und Restprodukte, sowohl im Wald als auch im Sägewerk, die hervorragend zur Energieerzeugung eingesetzt werden können. 90% der Pellets hierzulande werden aus Industrie-Resthölzern erzeugt. Nicht zuletzt ist es gerade auch im ländlichen Raum das Heizen mit Holz für viele eine Kostenfrage. Ginge es nach den Umweltschützern aus Dessau dürfte wohl auch der beliebte Kaminofen bald dran glauben.

Ich möchte nur hoffen, dass die für das UBA zuständige Bundesumweltministerin Lembke (Grüne) nicht ebenso chaotisch agiert, wie uns das Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) mit dem Robert-Koch-Institut letztens vorgemacht hat. Das Schlimmste wäre es, angesichts der hohen Energiepreisen, die Leute zusätzlich zu verunsichern.

Hintergrund:
Zu den Aufgaben des UBA gehören u.a. die wissenschaftliche Unterstützung und Beratung des BMU und der Bundesregierung in Fragen des Immissionsschutzes (z.B. im Bereich Luft), der Wasser- und der Abfallwirtschaft.

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