Verbrenner-Aus

Hirte: Wahl-Klatsche für die Ampel auch schallende Ohrfeige für technologiefeindliche Anti-Auto-Politik!

Nach Ansicht des Thüringer CDU-Landesgruppenchefs im Bundestag, Christian Hirte, ist

die Wahl-Klatsche für die Ampel auch eine schallende Ohrfeige für die technologiefeindliche Anti-Auto-Politik der letzten Jahre. Der Absturz von SPD und Grünen bei der Europawahl ist ein Beleg dafür, was sich die Deutschen und auch die meisten Europäer wünschen: weniger Bevormundung, weniger Verbotspolitik, weniger Bürokratie, sondern mehr Pragmatismus bei der Lösung der Klimaprobleme. Gut, dass die neuen Mehrheiten mit der CDU/CSU-Delegation im Europäischen Parlament das jetzt beherzt angehen will.

Noch im März hatte Wirtschaftsminister Habeck verkündet, dass Deutschland beim Klimaschutz auf Kurs sei.

Doch auch hier irrt der Wirtschaftsminister – wieder einmal, macht der 48-jährige Umweltpolitiker deutlich.

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Der Expertenrat für Klimafragen kann eine Zielerreichung bei den Treibhausgas-Emissionen von 2021 bis 2030 jedenfalls nicht bestätigen. Im Gegenteil: man gehe von einer Zielverfehlung aus.

Es ist an der Zeit, die Minderung der Emissionen im Verkehr ideologiefrei und technologieoffen anzugehen. Das Auftreten der Grünen als Weltverbesserer-Partei zieht doch längst nicht mehr, eben so wenig wie die Mär von allen Problemen lösenden E-Auto., so Hirte.

Daher ist jetzt „eine Politik nötig, die sich an den wirtschaftlichen und sozialen Realitäten orientiert. Das bedeutet, dass auch nach 2035 noch Millionen Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor unterwegs sein werden. Deshalb lassen sich nur mit regenerativen Kraftstoffen die Emissionen im Verkehrsbereich in den Griff bekommen.“ Der Einsatz von E-Fuels und anderen alternativen Kraftstoffen wie HVO 100 für den Straßenverkehr „muss massiv beschleunigt werden, wobei praxistaugliche Lösungen gefragt sind, wie etwa Beimischungs-Quoten.“ Auch bei Biokraftstoffen sieht Christian Hirte „noch Luft nach oben.“

Die Europäische Union (EU) hatte im Oktober 2022 beschlossen, den Verkauf von neuen Verbrennungsfahrzeugen ab 2035 zu verbieten.

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