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Was ist BSE?

Vieles ist gegenwärtig über BSE zu hören und zu lesen EisenachOnline bietet einen Service an:
BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie, zu deutsch: schwammartige Hirnkrankheit des Rindes) ist eine Erkrankung bei Rindern mit Veränderungen des Gehirns. Die Krankheit wurde erstmals 1986 im Vereinigten Königreich beschrieben.
Weitere Hinweise im http://scripts.eisenachonline.de/news/181(Hintergrund) oder beim http://www.bundespresseamt.de/frameset/index.jsp(Bundespresseamt).

Weitere Regelungen zum Schutz vor BSE

Bonn (pm). Das Bundesernährungsministerium hat weitere Regelungen zum Schutz der Verbraucher vor BSE erlassen. Die Verfütterungsverbots-Verordnung vom 27. Dezember 2000 ergänzt das Verfütterungsverbotsgesetz vom 1. Dezember 2000. Mit dieser Eilverordnung werden die im Sinne des Verbraucherschutzes schärferen Regelungen der EG-Entscheidung vom 4. Dezember 2000 in deutsches Recht umgesetzt.
Die Verordnung enthält folgende Regelungen:
 Erstreckung des Verfütterungsverbotes auf Futtermittel, denen proteinhaltige Zusatzstoffe oder Vormischungen zugesetzt worden sind (ausgenommen Gelatine aus Geweben von Nichtwiederkäuern zur Umhüllung von Zusatzstoffen),
 Verbot des Inverkehrbringens proteinhaltiger Futtermittel, Zusatzstoffe und Vormischungen,
 Verbot des innergemeinschaftlichen Verbringens sowie der Ein- und Ausfuhr proteinhaltiger Futtermittel, Zusatzstoffe und Vormischungen, soweit entsprechende Regelungen nicht bereits mit dem Verfütterungsverbotsgesetz getroffen wurden.
Die Verfütterungsverbots-Verordnung wurde am 30.12.2000 im Bundesanzeiger bekannt gemacht und trat am 1. Januar 2001 fristgerecht in Kraft. Mit Schreiben vom 28. 12. 2000 hatte Staatssekretär Dr. Martin Wille die Länder sowie die betroffenen Wirtschaftskreise über diese Verordnung unterrichtet. Die Länder wurden aufgefordert, sicherzustellen, dass die durch das Verfütterungsverbotsgesetz sowie die Verfütterungsverbots-Verordnung betroffenen Futtermittel, Zusatzstoffe und Vormischungen aus den Vertriebswegen und den Lagern der landwirtschaftlichen Betriebe entfernt werden.
Die gegenüber dem EU-Recht strengeren nationalen Regelungen des Verfütterungsverbotsgesetzes vom 1. Dezember 2000 werden beibehalten. Dies betrifft insbesondere das Verfütterungsverbot für Fette sowie die Nichtübernahme der für Dicalciumsphosphat, hydrolisierte Proteine und Fischmehl zur Verfütterung an Nichtwiederkäuer EG-rechtlich vorgesehenen Ausnahmen.

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