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Weihnachtsbotschaft der Oberbürgermeisterin Katja Wolf

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Liebe Eisenacherinnen und Eisenacher, ich möchte Ihnen kurz vor Weihnachten eine kleine, persönliche Botschaft übermitteln.

Wir befinden uns – entgegen aller Wunschvorstellungen – in einer dramatischen Situation, die einen harten Lockdown nötig machte. Im Moment überwiegt die Sorge vor den steigenden Infektionszahlen, den sich füllenden Kliniken, den täglichen Meldungen der Todeszahlen.

Die Lage ist ernst und ich danke Ihnen allen, die Sie mithelfen, dass das Virus nicht die Oberhand bekommt – allen, die Sie sich an die Regeln halten, denn das ist das einzige, was wir  – Sie und ich – aktuell tun können.

Ich danke Ihnen, dass Sie die Arbeit und Leistungsfähigkeit all jener respektieren, die „an vorderster Front“ gegen die Pandemie ankämpfen.

Ich danke allen, die besonders in Krankenhäusern und Pflege an der Grenze des Leistbaren unermüdlich für die Erkrankten und Gefährdeten eintreten. Den Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern, allen die trotz hoher Ansteckungsrisiken ihre Arbeit tun: sei es im Supermarkt an der Kasse, als Busfahrer*in, als Polizist*in, als Paketbot*in oder als Erzieher*in in der Notbetreuung.

Ich denke auch an alle, für die die Pandemie mit hohen Verlusten einhergeht: sei es der Arbeitsplatz, die finanzielle Einbuße durch Kurzarbeitergeld, die Möglichkeit als Selbstständige seinen Beruf auszuüben. Ich denke an die Kinder und die Alten, die unter den Kontaktbeschränkungen am meisten leiden.

Und ich denke an diejenigen, die Angehörige verloren haben und die sich wegen der Pandemie oftmals nicht richtig verabschieden konnten.

Sie alle bringen große Opfer und mitunter fällt es schwer, trotzdem das Licht zu suchen.

Wir stehen vor einem Weihnachtsfest, wie es die meisten von uns noch nicht erlebt haben: überschattet von vielfältigen Sorgen und Dingen, die sich aktuell zuspitzen und die uns beunruhigen.

Aber, liebe Eisenacherinnen und Eisenacher,

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“   

– mit diesem Zitat, das von Johann Wolfgang von Goethe überliefert ist, möchte ich Ihnen Mut zusprechen. Mut, die Situation anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Das Weihnachtsfest, birgt in diesem Jahr vielleicht mehr als in allen vergangenen Jahren seine ursprüngliche Bedeutung und wird – trotz Abstand und Einhaltung der Regeln – viel mehr das Fest der Liebe und der Hoffnung.

Bauen Sie aus den Steinen, die Corona uns in den Weg legt, und der Liebe und Hoffnung, die das Weihnachtsfest ausmachen, etwas (trotz allem) Schönes. Suchen Sie das Licht und seien Sie achtsam mit Ihren Lieben und Ihren Nächsten.

Halten Sie es mit dem Schauspieler John Wayne, der einmal gesagt hat: „Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“

Ich wünsche Ihnen für das anstehende Weihnachtsfest genauso wie für das Jahr 2021 Licht, Mut und Liebe. Bleiben Sie gesund!

Ihre Katja Wolf

Oberbürgermeisterin

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