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Wie LINKS ist Thüringen?

Am Montag dem 20. September 2010 fand im Bad Salzunger «Cafe König» ein Politischer Stammtisch statt. Hauptgast des Abends war der Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow.
Die Bilanz nach einem Jahr schwarz-rosa Landesregierung fällt für den Linkspolitiker eindeutig aus. »Die SPD verfehlt in dieser Regierungskoalition ihre Ziele eindeutig. Man streitet mehr, als das man Politik betreibt», so Ramelow. Aber nicht nur die Arbeit der Regierung wurde bewertet, auch die Zukunft von Thüringen und wie sich die LINKE dabei sieht, war ein großes Thema. Abwanderung von jungen Menschen, Medizinische Versorgung auf dem Land, Verwaltungsstrukturen in Thüringen und Längeres gemeinsames Lernen wurden dabei beleuchtet.
Überrascht waren die ca.35 Gäste darüber, als Ramelow ihnen berichtete das das Land Thüringen die größte Binnenwasserfläche im Vergleich mit den anderen Bundesländern besitzt. Aber Thüringen ist auch größtes Energie-Importland. Da stellte Ramelow die Kommunalisierung der Stromnetze zur Diskussion. «Bad Salzungen ist die einzige Kreisstadt in Thüringen, welche keine eigenen Stadtwerke besitzt», betonte Frank Kuschel. Der Linkspolitiker, welcher sein Abgeordnetenbüro in Bad Salzungen betreibt, machte deutlich, welche Auswirkungen das erste Jahr der Landesregierung auf den Wartburgkreis hatte. «Keine Fördermittel zur Sanierung des Bad Salzunger Burgseestadion, Kein Fortschritt beim weiteren Ausbau der B19 und B62, und auch der Bahnhof in Bad Salzungen hat beim Besuch der Ministerpräsidentin im Juli 2010 keine Rolle gespielt. Stillstand statt Fortschritt», so Kuschel`s Bilanz.

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