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Betrug mit falscher Identität

Im Landkreis Gotha wurde eine Frau Opfer einer besonders dreisten Trickbetrugsmasche. Sie schaltete in einer Zeitung eine Annonce und gab dabei an, Witwe und auf der Suche nach einem Lebensgefährten zu sein.

Auf die Anzeige meldete sich ein vermeintlicher amerikanischer US Soldat, der sie kurzer Zeit später bat, einen Geldbetrag von mehreren Tausend Euro zu einer Botschaft nach Berlin zu bringen. Die Frau machte sich auf den Weg und wollte tatsächlich das Geld in Berlin abgeben. Vor der Botschaft wurde ihr der Koffer samt Geld von einem Unbekannten entrissen. Das Geld war weg.

Kurze Zeit später versuchte er per E-Mail erneut, die Frau um Geld zu erleichtern. In diesem Fall handelt es sich um eine Sonderform des sogenannten „Scammings“. Die Täter geben sich als amerikanische Soldaten im Auslandseinsatz aus, welche aufgrund dessen derzeit nicht an ihr privates Geld gelangen. Dann bitten Sie um Unterstützung zumeist via Western Union oder MoneyGram oder auch persönliche Übergabe und versprechen, das Geld zurück zu zahlen.

Es erfolgen bei der Kontaktaufnahme/Beziehungsbildung mitunter auch Telefonate über Handys oder Skype ohne Bild in englischer Sprache, so dass eine noch persönlichere Bindung entstehen kann. Bei den Handys handelt es sich dann oftmals um Prepaidhandys, bei denen die Inhaber nicht nachvollziehbar sind.

Wie Sie einen „Love-Scammer“ oder „Romance-Scammer“ erkennen und wie Sie sich verhalten sollen finden sie auf https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/.(ah)

Landkreis Gotha (ots)

Andrea T. | | Quelle:

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