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«Castor» in Thüringen

Der «Castor – Transport» durch Thüringen verlief planmäßig und ohne nennenswerte Störungen.
Am 15.12.2010, gegen 22.30 Uhr, hatte der Zug mit den Castor – Behältern die Landesgrenze Hessen-Thüringen passiert.

Die eingeleiteten polizeilichen Maßnahmen in Thüringen, unter Einsatzleitung der Polizeidirektion Gotha, erwiesen sich als zweckmäßig.

Die Absicherung des Transportes erfolgte ausschließlich mit eigenen Kräften der Thüringer Landespolizei.

Im Bereich Ingersleben versammelten sich ca. 50 Kernkraftgegner, um gegen den Transport zu demonstrieren. Versuche einzelner Personen, die Gleise zu betreten, wurden durch die eingesetzten Kräfte unterbunden.

Gegen 00.30 Uhr hatte der Castor – Transport Thüringen in Richtung Sachsen-Anhalt verlassen.

Gezogen und geschoben wurde der Transport mit insgesamt vier russischen Diesellokomotiven, diese sind im Moment, die stärksten Lokomotiven in Deutschland. Neben den vier Castoren waren weitere Personenwagen und Gerätewagen im Zug unterwegs. Aus der Luft wurde der Transport über Hubschrauber kontrolliert.

Rainer Beichler | | Quelle:

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