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Fahrer aus Lkw-Führerhaus geholt

Sorgen machten sich Kollegen einer Spedition am Mittwoch um einen ihrer Lkw-Fahrer. Sein Lkw solle bereits seit mehreren Tagen auf einem Autobahnrasthof bei Eisenach stehen. Für seine Kollegen war der Fahrer jedoch nicht erreichbar. Da sie vermuteten, dass er möglicherweise einen medizinischen Notfall hatte und sich nicht mehr melden oder selbst Hilfe alarmieren kann, informierten die besorgten Kollegen die Polizei. Beamte der Autobahnpolizei und Kollegen aus Gotha fanden den betreffenden Lkw samt Fahrer auf dem Rasthof Eisenach. Mit der Aussage, an Corona erkrankt zu sein, schloss er sich in seinem Führerhaus ein. Die Beamten nahmen immer noch einen medizinischen Notfall an. Da der Mann sein Führerhaus nicht öffnete, schlugen die Beamten schließlich eine Scheibe ein, um die Tür entriegeln und dem Mann ggf. erste Hilfe leisten zu können. Der unbekleidete Lkw-Fahrer erhielt zunächst von den Beamten einen Einwegoverall, um sich zu bekleiden und wurde vor Ort an die Rettungskräfte übergeben. Die weitere medizinische Untersuchung und Versorgung erfolgte im Krankenhaus. Unsere Kollegen, die mit dem Lkw-Fahrer direkten Kontakt hatten, wurden nach diesem Einsatz vom Dienst freigestellt – ihnen wurde vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet. Die Spedition, zu der Lkw und Fahrer gehören, kümmerte sich nach dem Polizei- und Rettungseinsatz um die Reinigung und den Abtransport des Lkws.

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