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Ladungskontrollen auf der Autobahn

Am Mittwoch wurde auf dem Parkplatz Wanderleben an der A 4 43 LKW und Kleintransporter durch die Verkehrspolizeiinspektion Gotha überprüft. Im Mittelpunkt stand die Kontrolle der Ladungen. Da hierbei viele Fachfragen zu klären waren, holte sich die Polizei Unterstützung bei der SVG (Straßenverkehrs Genossenschaft) und der DEKRA.
Insgesamt wurden 13 Mängel bei den Ladungen festgestellt, das bedeutet die Fahrer mussten vor Ort ihre Ladungen neu sichern. Bei einem LKW mit Anhänger musste die Fahrt sofort unterbunden werden. Auf einem Anhänger stand, ungesichert ein Brunnenbohrgerät. Zum Glück hatte die SVG Gurtzeug aller Größen im Angebot. Die notwendigen Gurte wurden erworben und das Kettenfahrzeug richtig verzurrt.

Bei anderen Ladungen waren die Gurte nicht richtig gespannt, befestigt oder gar eingerissen. Drei Hinweise gab es zu anderen Verstößen und 13 weitere Mängelanzeigen wurden gefertigt.
«Wir wollten heute nicht einfach bestrafen, sondern die Fahrer aufklären. Deshalb kamen auch die zahlreichen Experten zu uns, heute ist eigentlich am Abend Truckerstammtisch. Der Wunsch vieler Trucker war es jedoch, mehr über die Probleme zu sprechen und praktisch handeln», erklärte Jürgen Kraiczy von der PD Gotha.
Auch für Polizeidirektor Raymond Walk war der Gedanke der Prävention an diesem Aktionstag sehr wichtig. Zeugen des Geschehens auf den Parkplatz waren auch zahlreiche Teilnehmer von Erwachsenenqualifizierungen sowie Umschulungen.

In Deutschland würden jährlich bei Unfällen durch falsch gesicherte Ladungen zwischen 200 und 300 Millionen Euro Schaden entstehen. Verantwortlich für eine sichere Ladung seien der Spediteur, der Verlader und schließlich auch der Kraftfahrer.

Die Ergebnisse der Kontrollen vom Vormittag machen die Wichtigkeit dieses Themas deutlich. Oft wurde von den Truckern gesagt: Bisher hat alles gehalten! – Bisher und dann?

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