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Lkw flüchtet und gefährdet Passanten

Mittwochnachmittag gegen 14:40 Uhr fuhren ein 53-Jähriger mit einem gelben Lkw MAN sowie ein 55-Jähriger mit einem weißen Lkw Renault Master in dieser Reihenfolge in einer Kolonne auf der B 247 von Warza nach Gotha. Die Kolonne wurde durch eine langsamfahrende Landmaschine angeführt.

Auf Höhe des Abzweiges zum Kieswerk scherte der 55-jährige Pole mit seinem Lkw Renault trotz unklarer Verkehrslage zum Überholen aus. Als er sich auf Höhe des MAN befand, näherte sich ein Fahrzeug im Gegenverkehr. Ohne auf den MAN zu achten, scherte der Renault wieder ein. Dabei kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Der 53-Jährige gab dem 55-Jährigen mit Lichthupe ein Symbol zum Anhalten, dieser reagierte jedoch nicht, überfuhr widerrechtlich eine rote Ampel sowie den Fahrbereich der Straßenbahn in der Hersdorfstraße. Im Weiteren befuhr der 55-Jährige mit seinem Renault die Bohnstedtstraße in Richtung Schwimmbad. Da es sich hierbei um eine Sackgasse handelt, überfuhr der Mann eine Grünfläche sowie einen Fußweg und gelangte schließlich wieder auf die Bürgeraue. Dabei mussten mehrere Passanten auf dem Fußweg zur Seite springen, um nicht von dem Lkw des 55-Jährigen erfasst zu werden.

In der Humboldtstraße wurde der Renault von der Polizei gestoppt. Ein Atemalkoholtest bei dem 55-Jährigen zeigte 0,0 Promille. Die weitere Verfahrensweise wurde mit einem Staatsanwalt abgestimmt. Nach erfolgter Unfallaufnahme wurde der Führerschein des polnischen Mannes sichergestellt und eine Sicherheitsleistung erhoben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 55-Jährige wieder entlassen. Er muss sich nun wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Die Polizei sucht Zeugen und Geschädigte, welche gestern im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 15:00 Uhr durch den weißen Lkw Renault Master gefährdet worden sind oder die rücksichtslose Fahrweise des Lkw gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizei Gotha, Tel. 03621/781124, Hinweis-Nr. 0095156/2019. (jk)

Gotha (ots)

Andrea T. | | Quelle:

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